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Qualitätsbericht

  • Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses
    Medizinisch-pflegerisches LeistungsangebotKommentar / Erläuterung
    AkupressurAkupressur wird gegen Spannungskopfschmerz auf Anfrage angeboten.
    Akupunkturnach NADA Protokoll; Bei Drogenabhängigen gegen Suchtdruck, zur Entspannung und zur Einschlafförderung
    Angehörigenbetreuung / -beratung / -seminareAngehörigengespräche sind Standard, Ausnahmen müssen begründet werden, finden sich oft auf Drogen- und Borderline-Station.
    Atem- und LösungstherapieDas Angebot besteht stationsübergreifend durch unsere physiotherapeutische Abteilung.
    Beratung / Betreuung durch Sozialarbeiter und SozialarbeiterinnenSteht allen Patienten zur Verfügung.
    Bewegungsbad / WassergymnastikFür alle Patienten geöffnet im Rahmen von therapeutischen Angeboten und freiem Schwimmen
    Bewegungstherapie Bewegungstherapie, Körperwahrnehmung und Qi Gong als Gruppenangebote, fallweise auch als Einzeltherapie, Eutonie.
    CogPackComputergestütztes kognitives Training in Gruppen.Verbesserung und Rückmeldung der eigenen kognitiven Leistungsfähigkeit. Patienten sollen mindestens dreimal wöchentlich über den gesamten Aufenthalt daran teilnehmen.
    Diät- und ErnährungsberatungDiätassistentin wird bei Bedarf angefordert und steht allen Patienten zur Verfügung
    Ergotherapie / ArbeitstherapieHandlungsbetonter und alltagsorientierter Umgang mit verschiedenen Materialien mit dem Ziel, aktiv Problemlösungen zu entwickeln und Kompetenzen zu stärken.
    Fallmanagement / Case Management / Primary Nursing / BezugspflegeDas Bezugspflegekonzept ist auf acht Stationen umgesetzt. Eine durch das Konzept bedingte Ausnahme besteht bei der Behandlung traumatisierter Patienten.
    Kreativtherapie / Kunsttherapie / Theatertherapie / BibliotherapieAusdruck- und prozessorientiertes Gestalten, um Ressourcen und Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Selbstvertrauen zur Neugestaltung des Lebens zu entwickeln.
    MassageMassage wird durch einen externen Anbieter durchgeführt.
    Physiotherapie / Krankengymnastik als Einzel- und / oder GruppentherapieWird durch einen externen Anbieter durchgeführt.
    Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen
    Spezielle EntspannungstherapieIm Rahmen stationsinterner Gruppen wird Progressive Muskelentspannung angeboten. Zusätzlich bietet die Bewegungstherapie stationsübergreifende Entspannungsgruppen an.
    Spezielles pflegerisches LeistungsangebotPsychoedukation, Kochgruppe, Gartengruppe, Aromamassage, Klangschalentherapie.
    SporttherapieGruppen- und Einzelangebote. Verbessern physischer und konditioneller Verfassung. Förderung der Beweglichkeit, des Selbstvertrauens, der Sicherheit und der Interaktionsfähigkeit über z.B. Lauftraining, Ballspiele, Schwimmtraining und Krafttraining.
    Wach- und Lichttherapiezwei Mal wöchentlich in Kleingruppen; gegebenfalls morgens Lichttherapie
    Zusammenarbeit mit / Kontakt zu SelbsthilfegruppenDas AMEOS Klinikum Dr. Heines ist Mitglied im Borderline-Netzwerk. Es bestehen Selbsthilfegruppen für Patienten mit ADHS, Depression, Borderline-Erkrankungen, Overeaters Anonymous.
  • Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses
    ServiceangebotKommentar / Erläuterung
    AufenthaltsräumeAuf jeder Station ist ein Aufenthaltsraum für Patienten und Angehörige vorhanden.
    CafeteriaDie Cafeteria steht Mitarbeitern und Patienten zur Verfügung.
    Elektrisch verstellbare BettenAuf einigen Stationen
    FernsehraumAuf jeder Station ist ein Fernsehraum vorhanden
    FitnessraumJeweils ein Fitnessraum auf den Drogenstationen und ein Fitnessraum befindet sich im Bewegungszentrum. Ein Training ist dort in Betreuung durch einen Sportlehrer möglich.
    InternetzugangIm Rahmen der Ergotherapie ist das Internet für alle Patienten kostenfrei nutzbar.
    Kostenlose Getränkebereitstellung Auf allen Stationen befinden sich Wasserspender. Teezubereitung ist auf den Stationen jederzeit in der Patientenküche möglich. Verschiedene Teesorten werden kostenlos zur Verfügung gestellt.
    ParkanlageDas Klinikgelände verfügt über eine Parkanlage mit ca. 60.000 Quadratmetern und sehr altem Baumbestand
    Raum der StilleGeöffnet von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr, wenn Patienten sich zurückziehen wollen
    Rollstuhlgerechte NasszellenJede Station verfügt über mindestens zwei rollstuhlgerechte Nasszellen.
    Schwimmbad / BewegungsbadDas Schwimmbad ist für Patienten und Mitarbeiter kostenfrei nutzbar.
    SeelsorgeEs besteht eine Kooperation mit der Seelsorge des Klinikum Bremen Ost. Regelmäßig finden Gottesdienste statt.
    Teeküche für Patienten und PatientinnenDie Patientenküche steht den Patienten neben der Getränkezubereitung auch zum Kochen und Backen im Rahmen des lebenspraktischen Trainings zur Verfügung
    TelefonÖffentlicher Fernsprecher auf den Stationen und in der Eingangshalle
    Zwei-Bett-Zimmer mit eigener NasszelleAlle Stationen verfügen über Zwei-Bett-Zimmer. Auf jeder Station sind für Ausnahmesituationen drei Drei-Bett-Zimmer vorhanden.
  • Forschungsschwerpunkte

    Forschung:



    Im Berichtszeitraum 2008 wird in Kooperation mit dem Fachbereich Psychologie der Universität Bremen das Projekt "Konstruktion eines Selbstbeurteilungsfragebogens zur ADHS-Diagnostik im Erwachsenenalter" fortgeführt.


     


    Lehre:



    • Vorlesung zwei Semesterwochenstunden „Erwachsenenpsychiatrie“ für Psychologie-Studenten der Universität Bremen.

    • Kooperation mit der Bremer Krankenpflegeschule.

    • Kooperation mit Peplau Kolleg am St. Rochus-Hospital Telgte im Rahmen der fachpsychiatrischen Weiterbildung (psychiatrische Fachkrankenpflege).

    • Kooperation mit dem Klinikum Bremen-Ost und dem Krankenhaus Reinkenheide im Rahmen der  Facharztweiterbildung.

    • Kooperationen mit Ausbildungseinrichtungen der Ergotherapie und Physiotherapie für deren praktische  Ausbildung.

    • Kooperation mit Ausbildungseinrichtungen für Psychologen im Rahmen der Weiterbildung zum psychologischen Psychotherapeuten.


     


    Publikationen im Berichtszeitraum 2008:



    • Brücher, K.: Die Paradoxie des Selbstverlusts aus psychiatrischer Perspektive. Selbst und Selbstverlust. Parodos Verlag 2008, S. 93-114.

    • Brücher, K.: Psychotherapeutische Facette. Individuelle Biografieforschung als Entwicklungschance für Menschen mit Intelligenzminderung, edition GIB 2008, S. 101-119.


     


    Vorträge und Symposien des AMEOS Klinikum Dr. Heines in 2008:



    • 1. Bremer Symposium für Klinische Psychologie und Psychiatrie: Angststörungen – Anthropologie, Behandlungsstrategien, Perspektiven in Kooperation mit der Universität Bremen und der Christoph-Dornier-Stiftung am 31. Mai 2008

    • Brücher, K.: Angststörungen und ihre Behandlung am 11. Juni 2008 (Tag der offenen Tür)

    • Brücher, K.: Wie können Depressionen erkannt und behandelt werden? in Kooperation mit dem Bremer Bündnis gegen Depression am 10. September 2008

    • Brücher, K.: Depressionen erkennen und behandeln in Kooperation mit dem Bremer Bündnis gegen Depression am 31. Oktober 2008

    • Brücher, K.: Psychotherpaie zwischen Autotherapie und professioneller Hilfe, DGPPN-Kongress Berlin, am 27. November 2008

    • Brücher, K.: Wie lässt sich die therapeutische Beziehung verstehen? Beitrag zum Diskussionsforum  „Intersubjektivität und Beziehung – Grundlagen der Therapie?, DGPPN-Kongress Berlin, am 28. Nov. 2008

    • Schüepp, R.: Das Trauma überwinden – Psychotherapeutische traumaspezifische Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen in Kooperation mit dem Interdisziplinären Forum Forensik am 31. Jan. 2008

    • Schüepp, R.: Podiumsdiskussion Fachtagung Zwischen den Stühlen?! – Junge Menschen zwischen Jugendhilfe, Suchthilfe und Psychiatrie am 15. April 2008

    • Slump, N.: Fünf Jahre Drogenentzug und Doppeldiagnosen – Erfahrungen mit einem (fast) unmöglichen Auftrag Suchttherapietage Hamburg am 13. Mai 2008


     


    Vorträge Externer im AMEOS Klinikum Dr. Heines in 2008:



    • Schäfer, I.: Trauma und Psychose in Kooperation mit dem UKE Hamburg am 10. Dezember 2008

  • Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus
    206 Betten
  • Fallzahlen des Krankenhauses

    Gesamtzahl der im Berichtsjahr behandelten Fälle:

    Vollstationäre Fallzahl:

    2085

    Ambulante Fallzahl:

    950 (Quartalszählweise)


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