AMEOS Gruppe

Zentrum für Schmerz- und Palliativmedizin

Besuchsregelung und Zutrittsbestimmung

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,
Besucherinnen und Besucher,

bitte beachten Sie folgende Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie:

Geimpfte und genesene Besucherinnen und Besucher müssen keinen Testnachweis erbringen.

Ungeimpfte Besucherinnen und Besucher müssen einen zertifizierten negativen Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Halten Sie bitte zusätzlich ein gültiges Ausweisdokument mit Lichtbild vor.

In allen Räumen des Klinikums und den Praxen des Poliklinikums muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske getragen werden.

 

Wir wünschen Ihnen vor allem Gesundheit!

 

 

Zentrum für Schmerz- und Palliativmedizin

Im Zentrum für Schmerz- und Palliativmedizin werden Menschen mit komplizierten, über Monate oder gar Jahre anhaltenden Schmerzen sowie schwer- und schwerstkranke Patientinnen und Patienten mit unheilbaren Erkrankungen behandelt.

Als chronische Schmerzen werden Schmerzen bezeichnet, die seit mindestens drei bis sechs Monaten fast immer vorhanden sind oder häufig wiederkehren und den Betroffenen körperlich (Beweglichkeitsverlust, Funktionseinschränkung), körperlich-kognitiv (Befindlichkeit, Stimmung, Denken) und sozial (Verlust der Arbeit, Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben und von der Familie) beeinträchtigen. Dabei ist der Schmerz das vorherrschende Symptom („Leitsymptom“) einer mittlerweile eigenständigen Erkrankung, der „Schmerzkrankheit“. Bei ihrer Behandlung geht es zwar auch um eine Linderung dieser Schmerzen, aber gleichermaßen um eine Minderung der hieraus erwachsenden Einschränkungen im Alltag, Beruf und Freizeitleben. 

Multimodales Therapieteam

Dazu ist ein vielschichtiges (multimodales) Therapieregime erforderlich, in welchem die medikamentöse Behandlung nur einen Teil der Therapie darstellt. In die Behandlung werden, durch verantwortliche Schmerzmedizinerinnen und Schmerzmediziner koordiniert, mehrere Berufsgruppen einbezogen. In wöchentlichen Teamsitzungen stimmen sich die therapeutischen Fachrichtungen untereinander ab und passen die Behandlung an den Genesungsprozess an.

Behandelt werden in unserem Schmerz- und Palliativzentrum Patientinnen und Patienten mit Schmerzen unterschiedlichster Ursache. Neben Menschen mit Rücken-, Kopf- und Gelenkschmerzen finden auch solche mit Nervenschmerzen (z. B. bei Diabetes, nach Amputationen oder sonstigen Nervenschäden) und Tumorschmerzen bei uns Hilfe.

Lebensqualität im Vordergrund

Anders als in vielen anderen Bereich der Medizin steht in der Palliativmedizin nicht mehr die Heilung der Patientinnen und Patienten im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, Symptome, die die Lebensqualität der Menschen, die an einer nicht heilbaren fortschreitenden Erkrankung mit einer begrenzten Lebenserwartung leiden, zu behandeln. Der Mensch mit seinen Wünschen und seinem Wohlbefinden, aber auch seine Angehörigen und nicht das medizinisch Machbare stehen im Vordergrund.

Hierfür steht ebenfalls ein professionelles Behandlungsteam, welches sich aus mehreren Berufsgruppen zusammensetzt, bereit. Ärztinnen, Ärzte und Fachpflegepersonal mit spezieller palliativmedizinischer Zusatzausbildung ermöglichen gemeinsam mit Fachkräften aus Physio- und Ergotherapeutie sowie Psychologie eine komplexe Behandlung, welche nach für jeden Menschen individuell erstellten Therapieplänen erfolgt. Durch die Krankenhausseelsorgerin wird die Berücksichtigung spiritueller Faktoren sichergestellt.

 

 

 

Adresse:
AMEOS Klinikum Aschersleben
Eislebener Strasse 7a
D-06449 Aschersleben
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