AMEOS Gruppe

Anästhesiologie und Intensivtherapie

Aktuelle Informationen

Wir sind für Sie da

Zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus finden alle wichtigen Informationen zur aktuellen Besuchsregelung hier.

Wir sind für Ihre Gesundheit da. Sie sind auch in Corona-Zeiten bei uns sicher.

In unserer Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin betreuen wir die Patientinnen und Patienten rund um die Operation – und das in allen operativen Fachbereichen. Darüber hinaus unterstützen wir bei Bedarf natürlich auch andere Fachbereiche mit unseren Anästhesieleistungen wie die Pädiatrie. Mit modernster Technik sind unsere Operationssäle, zentrale Einleitung und großzügiger Aufwachraum sowie ein zusätzlicher Sectio-Saal in der Kreißsaal-Ebene ausgestattet.

Auf unserer interdisziplinären Intensivstation werden zu intensivmedizinsch behandelnde Personen der operativen Fachabteilungen nach aufwendigen Operationen versorgt, aber auch schwerstkranke Personen der nicht-operativen Fachabteilungen werden hier gemeinsam mit dem Fachpersonal betreut.

 

Überblick zur Operation

Narkosevorgespräch

Vor einer Operation in unserem Krankenhaus wird Sie ein Arzt für Anästhesie über das für Sie günstigste Anästhesieverfahren aufklären und Ihre Einwilligung einholen. Es werden auch die Möglichkeiten der postoperativen Schmerztherapie erörtert. Um Wartezeiten zu verkürzen, finden diese Vorgespräche in der Kliniksprechstunde (Ebene 1) statt, in der Regel am Tag vor dem Eingriff. Bringen Sie bitte aktuelle Untersuchungsbefunde und eine Liste ihrer Medikamente mit. Bitte füllen Sie unseren Fragebogen vor dem Gespräch mit dem fachärztlichen Personal sorgfältig aus.

Am Tag des Eingriffes

Sie sollen mindestens 6 Stunden vor der Narkose keine feste Nahrung zu sich nehmen und auch nicht rauchen! Klare Flüssigkeiten sind in kleinen Mengen bis zu 2 Stunden vor dem Eingriff erlaubt. Am Morgen des OP-Tages sollten Sie nur die Medikamente einnehmen, die Ihnen der Narkosearzt empfohlen hat. Meistens wird zur Narkosevorbereitung ein Beruhigungsmittel verordnet. Im Operationssaal werden Sie von einem Team aus ärztlichen und pflegerischen Personal lückenlos überwacht. Die postoperative Betreuung erfolgt zunächst durch das Team in den Aufwachräumen unserer Klinik, bevor Sie auf Ihre Pflegestation zurück verlegt werden.

Schmerztherapie, Akutschmerzdienst

Nach der Operation erhalten alle Patientinnen und Patienten eine angepasste Schmerztherapie, um eine schnelle Erholung zu unterstützen. Oft kommen patientenkontrollierte Schmerzpumpen zum Einsatz, mit der Sie Ihre Schmerztherapie selbst beeinflussen können. In den ersten Tagen nach der OP werden Sie von den Mitarbeitenden des Akutschmerzdienstes besucht, um diese Therapieform zu optimieren.

Eigenblutspende

Zur Vermeidung von Fremdbluttransfusionen wird für die zu behandelnden Person mit geplanten, größeren Eingriffen in Abstimmung mit den Mitarbeitenden der operativen Fächer eine Eigenblutspende angeboten. Eigenblutspenden sind nur bei Operationen zum Knie-Gelenkersatz sowie bei bestimmten Gefäßoperationen sinnvoll.

Intensivbehandlung

Alle Personen mit akut lebensbedrohlichen Erkrankungen und nach großen Operationen werden auf der Intensivstation (ITS) überwacht und gemeinsam mit dem zuständigen ärztlichen Fachpersonal behandelt. Viele dieser Patientinnen und Patienten benötigen eine künstliche Beatmung oder eine Nierenersatztherapie. Sie werden so lange auf der ITS betreut, bis eine Verlegung auf eine normale Pflegestation möglich wird. Alle Angehörigen bitten wir, unsere Besuchsregelung zu beachten und möchten hier auf unsere Broschüre „Wichtige Informationen der Intensivstation“ hinweisen.

Leistungsspektrum

Allgemeinnarkosen
Es kommen alle modernen Anästhesieverfahren wie Balancierte Anästhesie, TIVA und Minimal–Flow–Anästhesie sowie die Kombination mit Regionalanästhesie regelmäßig zum Einsatz.

Atemwegssicherung
Maske, Kehlkopfmaske oder Atemschlauch, Hochfrequenz–Jet–Ventilation, Fiberoptische Intubation.

Regionalanästhesieverfahren
Spinal- und Periduralanästhesie (auch in Kombination) Thorakale PDA, Armplexusanästhesie (VIP und ISB, auch mit Katheter), periphere Nervenblockaden, Patientenkontrollierte Epidural Analgesie zur Linderung des Geburtsschmerzes.

Fremdblutsparende Maßnahmen
Intra- und postoperative Wundblutaufbereitung („Cell–Saving“)
Aufwachphase: Die unmittelbare postoperative Betreuung unserer Patientinnen und Patienten erfolgt in zwei Aufwachräumen mit insgesamt 14 Betten.

Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen
Es kommen verschiedene Konzepte zur Linderung von postoperativen Beschwerden zum Einsatz. Es wird eine optimale Lösung für alle angestrebt.

Die Klinik ist maßgeblich an der Organisation und Besetzung des ärztlichen Rettungsdienstes des Landkreises beteiligt.

Es werden alle modernen Verfahren der Intensivpflege, Intensivüberwachung und Intensivtherapie angewendet:

Neben der anästhesiologischen Betreuung bei Operationen obliegt unserer Klinik auch die organisatorische Leitung der interdisziplinären Intensivstation, die sich in der Ebene 3 des Hauses F befindet. Patientinnen und Patienten aller Fachgebiete werden bei Störungen der Vitalfunktionen und zur postoperativen Betreuung nach großen operativen Eingriffen hier überwacht und behandelt. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit den Ärzten aller Fachdisziplinen selbstverständlich.

Unsere Mitarbeitenden stehen für Sie und Ihre Angehörigen jederzeit für Fragen zur Verfügung. Zum Einsatz kommen als Nierenersatzverfahren die Hämodialyse und Hämofiltration. Es besteht die Möglichkeit zur Bronchoskopie und zum erweiterten hämodynamischen Monitoring (z.B. Rechtsherzkatheter).

Ansprechpartner

Anästhesiologie und Intensivtherapie

Kontakt Sekretariat

Jana Kaufmann


+49 3941 64 5404
+49 3941 64 5450
E-Mail schreiben
AMEOS Klinikum Halberstadt
Adresse:
AMEOS Klinikum Halberstadt
Gleimstraße 5
D-38820 Halberstadt
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