AMEOS Gruppe

Ästhetische Chirurgie

Aktuelle Besuchsregelung

Während der Corona-Pandemie gelten bestimmte Regeln für den Besuch in unserem Klinikum.

Bei erfahrenen Spezialisten in guten Händen

Der Blick in den Spiegel ist für viele Menschen ein Blick auf ihr Selbstbewusstsein, auf ihre Akzeptanz im Freundeskreis, auf Ihren Erfolg am Arbeitsplatz. Auffällige Befunde wie abstehende Ohren, Reiterhosen, Hautschädigungen oder Fettpolster können Gründe sein, um sich in seiner Haut nicht wohl zu fühlen. Wer sich für ästhetisch-plastische Chirurgie entscheidet, ist in der Regel nicht krank, sondern unzufrieden mit seinem Aussehen. Diese Unzufriedenheit kann jedoch in mangelndes Selbstvertrauen, Minderwertigkeitsgefühle und depressive Stimmungsbilder mit Schwierigkeiten der Alltagsbewältigung umschlagen. Moderne Operationsmethoden erlauben heute Korrekturen an fast jedem Körperteil. Die häufigsten Eingriffe werden aber nach wie vor an Brust, Ohr und Nase vorgenommen.

Vor dem Eingriff: die Beratung

Bedingt durch die Fülle der operativen Möglichkeiten ist die Beratung der Interessierten heute eine Kernaufgabe der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Da prinzipiell jeder Eingriff Risiken mit sich bringt, müssen wir Sie genau über die Erfolgsaussichten und möglichen Komplikationen aufklären. Nur wenn Sie mit realistischen Erwartungen in den OP-Saal gehen, kann der Eingriff zu einem besseren Körpergefühl führen.

Ziel ästhetisch-plastischer Operationen ist eine Harmonisierung der äußeren Erscheinung. Die Korrektur abstehender Ohren, zu großer Brüste oder tiefer Falten steht im Vordergrund. Als seriöse chirurgische Klinik lehnen wir den Wunsch nach reinen Lifestyle-Operationen wie "Katzenaugen", Promi-Nasen oder übergroßen Brüsten ab.

Ästhetisch-plastische Eingriffe nehmen wir nach Möglichkeit minimalinvasiv, mit kleinen oder wenig sichtbaren Narben vor. Die Kosten einer ästhetisch-plastischen Operation werden in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. An möglichen Folgekosten im Falle medizinischer Komplikationen kann die Krankenversicherung die Betroffenen finanziell beteiligen.

Sind die Brüste unterschiedlich angelegt oder hat sich die Form nach Gewichtsabnahme oder Schwangerschaft verändert, kann die Form korrigiert werden. Viele Betroffene stellen sich mit dem Wunsch der Vergrößerung vor. Wird die Brust in Form gebracht, stellen sie fest, dass nur das Absinken mit der Formveränderung störend war.

Bei der Bruststraffung, auch Mastopexie genannt, wird nur die Form der Brüste angepasst. Brustdrüsengewebe und Fett werden nicht entfernt. Die Größe bleibt erhalten.

Es sind unterschiedliche Schnittvariationen und damit Narbenverläufe möglich. Es gibt 3 wesentliche Verfahren. Beim "T-Verfahren" sieht die Narbe wie ein umgekehrtes T aus. Sie läuft um den Brustwarzenhof, geht in der Mitte vertikal nach unten zur Umschlagsfalte und hat dort einen zusätzlichen queren Verlauf. Das "i-Verfahren" verzichtet auf die quere Narbe in der Brustumschlagsfalte. Bei der periareoläre Pexie (auch Donut-Technik genannt) wird eine Narbe nur um den Brustwarzenhof gelegt. Die Wahl des Verfahrens richtet sich nach dem Ausmaß der notwendigen Straffung und der Größe der Brust.

Die meist zu tief liegenden Brustwarzenvorhöfe müssen häufig an einer neuen, weiter oben gelegen Position eingesetzt werden. Sie bleiben im Gewebeverbund, sodass sich die Sensibilität und Berührungsempfindlichkeit fast immer erhalten lässt. Die Symmetrie wird immer im OP überprüft und gegebenenfalls direkt optimiert.

Wir nähen mit auflösenden Fäden und vermeiden damit ein manchmal schmerzhaftes Entfernen des Nahtmaterials. Für den Eingriff wird ein stationärer Aufenthalt fast nie notwendig. Ein stützender BH soll 6 Wochen getragen werden. Form und Narbe lassen sich so verbessern.

Ist die Brust zu groß, leiden die Betroffenen an dem Gewicht, welches im wahrsten Sinne Schulter und Rücken belastet. Typische Beschwerden sind Schmerzen im Rücken, Hals, Nacken und an den Schultern. Manchmal kommt es sogar zum Kopfschmerz aufgrund einer Fehlhaltung. Gelegentlich ist die Brust aufgrund des Eigengewichtes stark empfindlich. Sogar Fehlhaltungen können die Folge sein.

Bei der Brustverkleinerung, auch Mammareduktion genannt, wird die Größe der Brüste reduziert und die Form angepasst. Es sind unterschiedliche Schnittvariationen und damit Narbenverläufe möglich. Die beiden häufigsten sind das "T-Verfahren" und das "i-Verfahren". Dabei wird Brustdrüsengewebe und Fett aus der jeweiligen Brust bis zum Erreichen der Zielgröße entfernt. Die meist zu tief liegenden Brustwarzenvorhöfe müssen dann an einer neuen, weiter oben gelegen Position eingesetzt werden. Sie bleiben im Gewebeverbund, sodass sich die Sensibilität und Berührungsempfindlichkeit fast immer erhalten lässt. Die Symmetrie wird immer im OP überprüft und ggf. direkt optimiert.

Wir nähen mit sich auflösenden Fäden. Ein manchmal schmerzhaftes Entfernen des Nahtmaterials wird so vermieden. Für den Eingriff wird ein stationärer Aufenthalt von etwa 2 bis 3 Tagen notwendig. Ein Stütz-BH (dieser wird von uns bereits angepasst und angelegt) soll 6 Wochen getragen werden. Form und Narbe lassen sich so verbessern.

Durch eine Schwangerschaft oder Übergewicht kommt es zur Überdehnung des Bauchgewebes. Die Elastizität des Gewebes geht verloren. Die Haut und das Unterhautfettgewebe am Bauch können sich dann nicht mehr vollständig zurückbilden. Es kommt zu einem Überschuss. Dieser kann dann eine Falte oder sogar einen Überhang am unteren Bauch, zum Schamhügel hin, bilden. In der Umschlagsfalte kommt es dann immer wieder durch Schweißbildung zu schmerzhaften Entzündungen. Diese sind können nur schlecht behandelt werden und kehren gerade im Sommer immer wieder. Auch reibt der Überschuss mechanisch in der Bekleidung. Gelegentlich sind die beiden geraden Bauchmuskeln (Rectusmuskeln) auseinandergewichen. Ein Schwäche mit einer Vorwölbung bis zur Fehlhaltungen der Wirbelsäule können die Folgen sein.

Bei einer Abdominoplastik oder Bauchdeckenstraffung wird das Bauchgewebe mit der Haut gelöst und der Überschuss von unten her entfernt. Der Bauchnabel muss dabei an seine alte Position zurück versetzt werden. Sind die Bauchmuskeln auseinander gewichen, können diese wieder durch eine Naht vereint, in ihre alte Position gebracht und damit gestrafft werden. Ein Bauchwandbruch würde natürlich gleich mit versorgt.

Die Narbe kommt oberhalb des Schamhügels quer zu liegen. Meist kann eine Kaiserschnittnarbe integriert werden. Gelegentlich wird noch eine kurze vertikale Narbe in der Mitte des Unterbauches notwendig, sodass dann das Bild eines Ankers entsteht.

Wir nähen mit auflösenden Fäden. Ein manchmal schmerzhaftes Entfernen des Nahtmaterials wird so vermieden. Für den Eingriff wird ein stationärer Aufenthalt von etwa 3 bis 4 Tagen notwendig. Die Entlassung richtet sich nach der Verweildauer der einliegenden Drainagen. Ein Stützmieder (dieses wird von uns bereits angepasst und angelegt) soll 6 Wochen getragen werden. In diesem Zeitraum sind schweres Heben und Bauchpressen zu vermeiden, um eine gelegte Muskelnaht nicht wieder auszureißen. Leichte berufliche Tätigkeiten können aber schon häufig nach etwa. 3 Wochen wieder begonnen werden.

Bei einem Überschuss der Oberlidweichteile können diese auf dem Liddeckel aufliegen. Mitunter wird er sogar komplett durch die Lidhaut überragt. Es entsteht ein müdes und abgeschlagenes Erscheinungsbild. Manchmal ist das Sehfeld nach seitlich-oben zusätzlich begrenzt. Man spricht dann von einem Scheuklappenphänomen. Dieses lässt sich mit einer Sehfeldmessung (Goldmann-Perimetrie) nachweisen.

Neben der überschüssigen Haut liegt häufig auch eine überdehnte Komponente des flächigen Augenschließmuskels vor. Gelegentlich kommen noch darunterliegende, nach außen drückende Fettanteile hinzu.

Bei der Blepharoplastik, also der Oberlidstraffung, werden die überschüssige Haut und ‒ falls notwendig ‒ die nicht benötigte Anteile eines überdehnten Muskels und Fettgewebes entfernt.

Die notwendigen Narben liegen in der Lidfalte und sind hinterher nicht zu erkennen. Grundsätzlich kann der Eingriff in Narkose oder örtlicher Betäubung stattfinden. Vorzuziehen ist die leichte Kurznarkose, da bei der örtlichen Betäubung das Gewebe durch die Spritze aufquillt. Der Überschuss kann dann deutlich schlechter eingeschätzt werden. Eine optimale bedarfsorientierte Entfernung wird schwieriger. Anhaltende Schwellungen nach der Operation sind zudem häufiger zu beobachten.

Wir operieren gleichzeitig beide Lider in einer Sitzung.

Die Betroffenen werden ambulant behandelt und dürfen nach der Operation direkt wieder nach Hause abgeholt werden. Das Nahtmaterial wird nach 5 Tagen entfernt.

Bei einem Überschuss der Unterlidweichteile könne diese nach unten hängen. Diese häufig als Tränensäcke bezeichnete Veränderung erweckt einen müden und abgeschlagenen Ausdruck.

Ursachen gibt es verschiedene und müssen deswegen differenziert behandelt werden. Neben einer überschüssigen Haut kann der flächige Augenschließmuskels überdehnt sein. Manchmal hat der „Halteapparat“ des Lides oder die bindegewebliche Begrenzung der Augenhöhle an Spannung verloren. Das dahinter liegende Fettgewebe drückt dann nach unten und außen.

Bei der Blepharoplastik des Unterlides wird die überschüssige Haut nur sparsam entfernt. Häufig muss das Lid durch eine zusätzliche Fixierung des Gewebes am Knochen oder der Knochenhaut nach oben stabilisiert werden. Die unschöne, harte untere Begrenzung der Tränensäcke bedarf manchmal einer Unterpolsterung mit eigenem Fettgewebe. Die ursprünglich harte Kante lässt sich so verwischen.

Die notwendigen Narben liegen direkt unter der Lidkante oder in der Schleimhaut im Unterlid. Sie sind in der dünnen Haut schon nach kurzer Zeit nicht mehr zu erkennen. Der Eingriff sollte in leichter Kurznarkose stattfinden. Anfängliche Schwellungen sind normal und meist nach etwa zwei Wochen verschwunden.

Wir operieren beide Lider gleichzeitig in einer Sitzung.

Die Betroffenen werden ambulant behandelt und dürfen nach der Operation direkt wieder nach Hause abgeholt werden. Auf Wunsch ist auch eine Übernachtung möglich. Das Nahtmaterial wird nach 5 Tagen entfernt.

Bei Kindern beginnt die Selbstwahrnehmung um das 6. Lebensjahr herum. Zu diesem Zeitpunkt können im sozialen Umfeld, z.B. auch in der Schule, Auffälligkeiten wahrgenommen werden. Hänseleien sind gelegentlich die Folge. Auffällige Ohren können ein Grund sein. Bis zum 12. Lebensjahr wird eine Korrektur in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Später wird es zumeist eine Eigenleistung.

Der Eindruck abstehender Ohren kann durch verschiedene Dinge verursacht sein und muss deswegen genau analysiert und differenziert behandelt werden.

  • Die Ohren können in einem ausgeprägten Winkel am Kopf ansetzen. Bis zu 90° sind möglich. Die Form der Ohren ist dabei normal. Mit der Ohrrotation werden die Ohren angelegt und dieser Winkel verkleinert.
  • Bei der häufigen Anthelixhypoplasie ist der Ohrwulst oder auch Bogenwulst im oberen Teil des Ohres gering oder nicht angelegt. Dabei steht dann nur ein Anteil des Ohres im falschen Winkel zum restlichen Ohr. Vielen Betroffenen ist diese Variante nicht bewusst. Mit der Anthelixplastik wird der fehlende Wulst durch Faltung des Ohrknorpels rekonstruiert. Das Ohr nimmt die erwünschte normale Form ein.
  • Die etwas seltenere Conchahyperplasie stellt eine zu starke Anlage der eigentlichen „Ohrmuschel“ dar. Hierbei ist der zentralere Teil des Ohres, in welchen der äußere Gehörgang mündet, zu groß angelegt. Bei der Conchaplastik wird eine Scheibe dieser zentralen Muschel entfernt. Der äußere Rahmen des Ohres wird dann mit der Muschel durch Nähte wieder vereint. Durch diese Verkleinerung wird die angestrebte Form rekonstruiert.

Bei der Otoplastik liegt die Narbe zumeist hinter dem Ohr und damit im versteckten Bereich. Die äußeren Fäden werden nach 5 bis 7 Tagen gezogen. Ein Verband ist für diesen Zeitraum notwendig. Wir empfehlen dann meist noch ein Stirnband für etwa 6 Wochen zur Nacht und bei Kontaktmöglichkeit (z.B. Sport) am Tag. Die neue Position des Ohres, welche durch die tiefen Fäden gehalten wird, soll so bis zur endgültigen Stabilisierung gesichert werden.

Der Eingriff findet in Kurznarkose statt. Die Betroffenen werden ambulant behandelt und dürfen nach der Operation direkt wieder nach Hause abgeholt werden. Auf Wunsch ist auch eine Übernachtung möglich.

Das Lipödem ist eine häufige Erkrankung. Jede achte bis zehnte Frau leidet an ihr. Betroffen sind die Beine, weniger häufige auch die Arme. Meist liegt eine Überbetonung der unteren Körperhälfte vor. Eine diätetische Gewichtsreduktion führt nicht zur Besserung. Zudem können auch schlanke Patientinnen an einem Lipödem erkranken.

Alles zu den Symptomen und der Therapie des Lipödems haben wir auf einer eigenen Seite für Sie zusammengestellt.

Ansprechpartner

Dr.

Franz Stefan Biber

Chefarzt der Klinik für Plastische-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Ästhetische Chirurgie

Sekretariat

Sylvia Eichel


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