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AMEOS Gruppe

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie bildet einen wichtigen Schwerpunkt im AMEOS Klinikum Oldenburg. Wir bieten unseren Patienten und Patientinnen das gesamte Spektrum der Allgemeinchirurgie mit dem Schwerpunkt Viszeralchirurgie. Dabei werden, wann immer möglich, schonende minimalinvasive Operationsverfahren eingesetzt.

Kompetent und umfassend

Das Spektrum der Abteilung beinhaltet primär die Viszeralchirurgie, die die chirurgische und konservative Therapie von gut- und bösartigen Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes, von Leber, Bauchspeicheldrüse, Milz, Schilddrüse, Nebenniere und großen Teilen der Niere umfasst. Wir stellen dabei eine kompetente und umfassende Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung sicher.

Modern und minimalinvasiv

Soweit es möglich ist, werden für die notwendigen chirurgischen Eingriffe die Möglichkeiten der Laparoskopie angewandt. Minimalinvasiv zu operieren bedeutet, dass nicht über einen offenen Bauchschnitt operiert wird, sondern der Zugang über einzelne kleinste Inzisionen (Hautschnitte) erfolgt. Auf diese Weise entstehen weniger Wunden und nach der OP weniger Schmerzen, zudem verlaufen Heilung und Genesung schneller.

Ärztliche Leitung

Dietmar Dürkop

Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie, Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Schwerpunkte Proktologie, Kolorektale Chirurgie
Dr. med.

Markus Ahrens

Leitender Oberarzt, Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Zusatzbezeichnung spezielle Viszeralchirurgie
Dr. med.

Jürgen Sautner

Oberarzt, Facharzt für Chirurgie

Dietmar Dürkop

Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie, Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Schwerpunkte Proktologie, Kolorektale Chirurgie
Dr. med.

Markus Ahrens

Leitender Oberarzt, Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Zusatzbezeichnung spezielle Viszeralchirurgie
Dr. med.

Jürgen Sautner

Oberarzt, Facharzt für Chirurgie

Die chirurgische Notfall-Ambulanz ist rund um die Uhr besetzt.

Sprechzeiten des Sekretariats:
Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 15:00 Uhr
Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr

Viszeralchirurgische Sprechstunde:
Mittwoch von 10:00 bis 13:00 Uhr
Terminvereinbarung über das Sekretariat

Proktologische Sprechstunde:
Freitag von 8:30 bis 12:00 Uhr
Terminvereinbarung über das Sekretariat

Leistungsspektrum

Chirurgie der inneren Organe

Die Viszeralchirurgie ist ein Teilgebiet der Chirurgie und umfasst die operative Behandlung der inneren Organe im Bauchraum. Dazu zählen insbesondere Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, Leber, Bauchspeicheldrüse, Gallenblase sowie Milz. Auch Eingriffe bei Bauchwandbrüchen (Hernien) gehören zum Spektrum.

Viszeralchirurgische Eingriffe kommen bei gutartigen Erkrankungen wie Entzündungen oder Gallensteinen ebenso zum Einsatz wie bei Tumorerkrankungen des Verdauungstraktes. Ziel ist stets eine sichere, leitliniengerechte und möglichst schonende Behandlung.

Im AMEOS Klinikum Oldenburg führen wir Operationen – wann immer möglich – minimal-invasiv (Schlüssellochtechnik)durch. Dies bedeutet kleinere Schnitte, weniger postoperative Schmerzen und eine schnellere Erholung.

Die enge Zusammenarbeit mit der Inneren Medizin, Gastroenterologie, Onkologie und Radiologie gewährleistet eine interdisziplinäre Betreuung auf höchstem medizinischem Niveau.

Gerne beraten wir Sie persönlich zu Ihrer individuellen Behandlungsmöglichkeit − vereinbaren Sie einen Termin über das Sekretariat. 

Schonende Operationen in Schlüssellochtechnik

Die minimal-invasive Chirurgie, auch Schlüssellochtechnik oder laparoskopische Chirurgie genannt, ermöglicht operative Eingriffe über kleinste Hautschnitte. Über feine Instrumente und eine Kamera werden Operationen präzise und gewebeschonend durchgeführt.

Im Vergleich zur offenen Operation bietet die minimal-invasive Technik zahlreiche Vorteile:

  • kleinere Schnitte und geringere Narbenbildung
  • weniger postoperative Schmerzen
  • geringeres Infektionsrisiko
  • schnellere Mobilisation
  • kürzerer Krankenhausaufenthalt
Moderne Chirurgie für viele Erkrankungen

Im AMEOS Klinikum Oldenburg setzen wir die minimal-invasive Chirurgie routinemäßig bei zahlreichen Eingriffen ein, unter anderem in der:

  • Viszeralchirurgie (z. B. Gallenblase, Blinddarm, Darm, Magen)
  • Hernienchirurgie (Leisten- und Narbenbrüche)
  • Bariatrischen Chirurgie (Adipositas-Operationen)
  • Enddarmchirurgie (Proktologie)
  • Diagnostische Bauchspiegelung (Laparoskopie)

Ob eine Operation minimal-invasiv durchgeführt werden kann, hängt von der jeweiligen Erkrankung und den individuellen Voraussetzungen ab. Unser erfahrenes chirurgisches Team prüft dies sorgfältig im persönlichen Beratungsgespräch − vereinbaren Sie einen Termin über unser Sekretariat.

Magenverkleinerung bei starkem Übergewicht

Die bariatrische Chirurgie, auch Adipositaschirurgie oder „Magenverkleinerung“ genannt, ist eine effektive Therapie bei starkem Übergewicht. Sie kommt in Betracht, wenn Ernährungsumstellung, Bewegung und konservative Maßnahmen langfristig nicht ausreichend erfolgreich waren.

Eine Operation kann nicht nur das Körpergewicht deutlich reduzieren, sondern auch Begleiterkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck oder Schlafapnoe nachhaltig verbessern.

Wann ist eine Adipositas-Operation sinnvoll?
  • BMI ≥ 40 kg/m²
  • BMI ≥ 35 kg/m² mit Begleiterkrankungen
  • Erfolgloser konservativer Therapieversuch

Die Entscheidung erfolgt individuell nach umfassender fachärztlicher Prüfung.

Unser Leistungsspektrum

Wir bieten moderne, minimal-invasive Verfahren der Adipositaschirurgie an:

  • Schlauchmagen (Sleeve-Gastrektomie)
  • Magenbypass (Roux-en-Y-Bypass)
  • Omega-Loop-Bypass
  • Revisionschirurgie

Die Eingriffe erfolgen in Schlüssellochtechnik und ermöglichen in der Regel eine schnelle Erholung bei hoher Sicherheit.

Ganzheitliche Betreuung

Eine bariatrische Operation ist Teil eines strukturierten, interdisziplinären Behandlungskonzeptes mit:

  • Ärztlicher Spezialsprechstunde
  • Ernährungsmedizinischer Begleitung
  • Psychologischer Mitbetreuung
  • Strukturierter Nachsorge
  • Unterstützung bei der Kostenübernahme durch die Krankenkasse
Ihr Weg zu mehr Gesundheit

Eine Adipositas-Operation kann die Lebensqualität deutlich verbessern und das Risiko für Folgeerkrankungen senken.

Gerne beraten wir Sie persönlich in unserer Spezialsprechstunde für bariatrische Chirurgie − bitte vereinbaren Sie einen Termin über unser Sekretariat. 

Behandlung von Erkrankungen des Enddarms

Die Enddarmchirurgie, auch Proktologie genannt, befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Enddarms (Rektum) und des Analkanals. Beschwerden in diesem Bereich sind häufig, werden jedoch oft aus Scham lange hinausgezögert. Dabei lassen sich viele proktologische Erkrankungen gut und schonend behandeln.

Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen:

  • Hämorrhoiden
  • Analfissuren (schmerzhafte Schleimhautrisse)
  • Analfisteln und Abszesse
  • Stuhlentleerungsstörungen
  • Enddarmpolypen
  • Tumorerkrankungen des Enddarms
Moderne und schonende Therapieverfahren

Unser Ziel ist eine individuell angepasste, möglichst schmerzarme Behandlung. Je nach Befund kommen konservative Maßnahmen oder operative Verfahren zum Einsatz. Viele Eingriffe können im AMEOS Klinikum Oldenburg minimal-invasiv oder ambulant durchgeführt werden.

Bei komplexeren Erkrankungen – insbesondere bei Tumoren des Enddarms – erfolgt die Therapie leitliniengerecht und in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Gastroenterologie, Onkologie und Radiologie.

Diskret, kompetent und patientenorientiert

Wir wissen, dass Beschwerden im Enddarmbereich sensibel sind. Deshalb legen wir besonderen Wert auf eine vertrauensvolle Atmosphäre, eine sorgfältige Diagnostik und eine verständliche Aufklärung.

In unserer proktologischen Sprechstunde beraten wir Sie individuell zu Ihren Beschwerden und entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein passendes Behandlungskonzept − vereinbaren Sie einen Termin über unser Sekretariat. 

Moderne Behandlung von Bauchwandbrüchen

Die Hernienchirurgie umfasst die operative Behandlung von Bauchwandbrüchen (Hernien). Eine Hernie entsteht, wenn Gewebe oder Anteile von inneren Organen durch eine Schwachstelle in der Bauchwand nach außen treten. Typisch sind eine sicht- oder tastbare Vorwölbung sowie ziehende oder belastungsabhängige Schmerzen.

Zu den häufigsten Formen zählen:

  • Leistenbruch (Leistenhernie)
  • Nabelbruch (Nabelhernie)
  • Narbenbruch (Narbenhernie)
  • Schenkelhernie

Ohne Behandlung kann sich eine Hernie vergrößern oder im seltenen Fall zu einer Einklemmung führen, die eine rasche Operation erforderlich macht.

Schonende Operationsverfahren – individuell angepasst

Die Behandlung eines Bauchwandbruchs erfolgt in der Regel operativ. Ziel ist es, die Bruchlücke sicher zu verschließen und die Bauchwand dauerhaft zu stabilisieren. Je nach Befund kommen offene oder minimal-invasive Verfahren (Schlüssellochtechnik) zum Einsatz, häufig unter Verwendung moderner Netzimplantate.

Unsere erfahrenen Chirurginnen und Chirurgen im AMEOS Klinikum Oldenburg wählen das geeignete Verfahren individuell – abhängig von Größe, Lage und Art der Hernie sowie von Ihren persönlichen Voraussetzungen.

Sicherheit und schnelle Erholung

Viele Hernienoperationen können ambulant oder mit kurzem stationären Aufenthalt durchgeführt werden. Dank moderner OP-Technik sind eine rasche Mobilisation und eine schnelle Rückkehr in den Alltag möglich.

In unserer Spezialsprechstunde für Hernienchirurgie beraten wir Sie umfassend und entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein passendes Behandlungskonzept − vereinbaren Sie einen Termin über unser Sekretariat.