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SUMMARY:Webinar "Psyche im Gespräch" im Juni
DESCRIPTION:Psychotherapie bei Doppeldiagnose Psychose und Sucht \n\nBei et
 wa 40 Prozent der stationär behandelten Patientinnen und Patienten mit eine
 r Schizophrenie besteht ein gleichzeitiger Substanzmissbrauch. Die Komorbid
 ität geht mit einer besonders stark reduzierten Lebensqualität sowie deutli
 ch schlechteren Krankheitsverläufen einher. \n\nDurch den Drogenkonsum komm
 t es aufgrund der Störung des Dopaminhaushalts und der geringeren Wirksamke
 it von Neuroleptika zu häufigeren Krankheitsschüben und einem erhöhten Chro
 nifizierungsgrad. Hinsichtlich der Ursachen einer Doppeldiagnose kann es ve
 rschiedene Auslöser geben.\n\nNeben Entzugsbehandlungen und medikamentösen 
 Therapien gerät die Psychotherapie bei Doppeldiagnosen immer mehr in den Fo
 kus. Der Schwerpunkt liegt hierbei in psychoedukativen Elementen und motiva
 tionalen Interventionen, da der stärkste Prädiktor für einen Behandlungserf
 olg die Schaffung einer Abstinenzmotivation ist. \n\nDieser Vortrag widmet 
 sich dem Störungsbild der Doppeldiagnose Psychose und Sucht und geht auf ps
 ychotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten ein. Anhand eines Fallbeispiels
  werden diese beispielhaft veranschaulicht. \n\nReferentinnen: M. Sc. Neele
  Becker, Psychologin und M. Sc. Velina Ernst, Psychologin - AMEOS Klinikum 
 Osnabrück  \n\nEMDR als Methode in der Traumatherapie\n\nEMDR steht für Eye
  Movement Desensitization and Reprocessing (Desensibilisierung und Verarbei
 tung durch Augenbewegung) und ist eine hoch wirksame Psychotherapieform, di
 e u.a. bei Traumafolgestörungen sehr erfolgreich eingesetzt wird. Sie ist e
 ingebettet in einen umfassenden Behandlungsplan. Das zentrale Element ist d
 ie Nachverarbeitung der belastenden Erinnerung unter Nutzung bilateraler St
 imulation (Aktivierung der rechten und linken Gehirnhälfte durch Augenbeweg
 ungen oder kurze Berührungen, so genannte „Taps“). Diese Hirnstimulation ak
 tiviert die Selbstheilungskräfte und unterstützt somit die Verarbeitung bel
 astender Erinnerungen. \n\nEMDR wird u.a. bei folgenden Störungen eingesetz
 t: PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung), akute Belastungsreaktion kurz
  nach belastenden Erlebnissen, Depression, Angststörungen, chronische Schme
 rzen. \n\nDer Begriff Trauma (griech. Wunde) bezeichnet ein schreckliches E
 reignis, was mit einem extremen Bedrohungserleben für die körperliche und s
 eelische Gesundheit sowie mit Gefühlen von Hilflosigkeit und Todesangst ein
 hergeht. Es kann sich hierbei um ein einmaliges Ereignis oder sich wiederho
 lende Ereignisse und länger andauernde Geschehen handeln. \n\nEMDR wird im 
 AMEOS Klinikum Osnabrück von qualifizierten Traumatherapeutinnen und -thera
 peuten angewendet.  \n\nReferentin: M. Sc. Teresa Tenbrock, Psychologische 
 Psychotherapeutin - AMEOS Klinikum Osnabrück\n\nModeration: Prof. Dr. med. 
 Bernhard Croissant, M.A. Ärztlicher Direktor und Chefarzt AMEOS Klinikum Os
 nabrück
LOCATION:Zoom-Webinar
DTSTAMP:20230622T091421Z
DTSTART:20230622T140000Z
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