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Posttraumatische Belastungsstörung

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Zentrale Aufnahme


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Montag - Donnerstag 8:15 bis 16:30 Uhr
Freitag 8:15 bis 15:30 Uhr

Ansprechperson außerhalb dieser Zeiten, nachts, an Wochenenden und Feiertagen:
Arzt oder Ärztin vom Dienst - erreichbar über die Information Tel.: +49 541 313 0

Corona Hinweise

Wir sind nach wie vor selbstverständlich für Sie da.
Die aktuelle Besuchsregelung und weitere Infos finden Sie hier.
 

Wenn das Erlebte krank macht

Menschen, die an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden, haben eine oder mehrere extrem belastende (traumatische) Erfahrungen in ihrem Leben gemacht. Seitdem

  • leiden sie unter wiederkehrenden und aufdringlichen Erinnerungen an das traumatische Ereignis, z.B. in Form von Bildern und Albträumen
  • haben sie dabei das Gefühl, als passiere es gerade jetzt
  • vermeiden sie Orte, Gespräche oder Dinge, die an das Trauma erinnern
  • sind sie schreckhafter und leiden unter einer erhöhten Anspannung und Wachsamkeit
  • haben sie das Gefühl von innerer Leere und Taubheit
  • haben sie Erinnerungslücken bezüglich des traumatischen Ereignisses

PTBS ernst nehmen und behandeln

All diese Symptome sind zunächst als eine normale Reaktion auf ein unnormales Ereignis zu verstehen. Eine PTBS entsteht, wenn sich Symptome länger als einen Monat anhalten und dauerhaft verfestigen, zu deutlichen Beeinträchtigen im Alltag und erhöhtem Leidensdruck führen. Daher ist es wichtig, eine PTBS ernst zu nehmen und behandeln zu lassen. Je früher eine PTBS als solche erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Chancen, diese erfolgreich zu überwinden.

Angst, Depression, Medikamenten-, Alkohol- und Drogenmissbrauch

Das schwere Krankheitsbild der PTBS wird häufig verkompliziert durch zusätzlich auftretende Störungen wie Angst, Depression, Suizidalität, Medikamenten-, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Somatisierungsstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Unser Behandlungsangebot

    Mit den Patienten und Patientinnen möchten wir nach gemeinsamer Erarbeitung eines individuellen Behandlungsplanes:

    • Sicherheiten wiederherstellen und aufbauen
    • eine Stabilisierung im Hier und Jetzt unterstützen
    • eine Akzeptanz und Störungsbewältigung erreichen
    • eine Affektdistanzierung nach Traumabelastungen erreichen
    • akute Krisen bewältigen
    • differenzierte Umgangs- und Verhaltenskonzepte erarbeiten
    • Ressourcen erkennen, erhalten und fördern
    • Soziale Kompetenzen fördern
    • eine Reintegration in den Alltag erreichen
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    AMEOS Klinikum Osnabrück
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    AMEOS Klinikum Osnabrück
    Knollstraße 31
    D-49088 Osnabrück
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