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Zwangsstörungen

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Montag - Donnerstag 8:15 bis 16:30 Uhr
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Arzt oder Ärztin vom Dienst - erreichbar über die Information Tel.: +49 541 313 0

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Fremdbestimmt im Denken und Handeln

Bei einer Zwangsstörung besteht für die Betroffenen ein innerer Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun. Die Betroffenen wehren sich zwar gegen diesen auftretenden Drang und erleben ihn als übertrieben, können sich ihm willentlich jedoch meist nicht entziehen. Vielmehr verspüren sie beim Unterdrücken des Zwangsverhaltens starke Anspannung und Angst.

Bei der Zwangsstörung werden verschiedene Unterformen unterschieden:

  • Reinigungs- und Waschzwänge (z.B. Zwang sich immer wieder die Hände waschen zu müssen)
  • Kontrollzwänge (ständige Überprüfung von Herdplatten, Türen, Fenster)
  • Wiederhol- und Zählzwänge (Wiederholungsrituale, wie z.B. Zahlen, Wörter)
  • Sammelzwänge bzw. zwanghaftes Horten (Betroffene können nichts wegwerfen)
  • Ordnungszwänge (Zwang eine perfekte Ordnung herzustellen)

Die Störung bringt deutliche Belastungen und Beeinträchtigungen des Alltagslebens mit sich. Die Betroffenen verlieren sehr viel Zeit und Energie durch den Zwang, sodass sie starken Leidensdruck verspüren. Der wirkungsvollste Therapieansatz für die Behandlung einer Zwangsstörung ist die Psychotherapie.

Unser Behandlungsangebot

Behandlungsgrundlage ist die Erhebung der wichtigsten Informationen zur Symptomatik und Lebensgeschichte. Gleichzeitig werden auslösende und aufrechterhaltende Faktoren identifiziert, um so die Entstehung der Zwänge besser verstehen zu können.

Folgende therapeutische Maßnahmen und Ziele kommen bei einer Zwangsstörung in Frage:

  • Vermittlung von Informationen über die Erkrankung, auch an Angehörige
  • Aufsuchen der zuvor gemiedenen Situationen zunächst in therapeutischer Begleitung, um neue Erfahrungen zu etablieren und neue Fertigkeiten zu erwerben
  • Ggf. Etablierung einer optimalen Medikation
  • Verminderung und Vermeidung von Rückfällen
  • Übernahme der neu erworbenen Fertigkeiten in den Alltag
  • vielfältige Entspannungsangebote wie Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training
  • Ergotherapie
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Freizeitgestaltung, Außenaktivitäten

Zur Aufklärung über unsere stationäre Behandlung und zur Abklärung der Aufnahme bieten wir Ihnen ein Informationsgespräch an.

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AMEOS Klinikum Osnabrück
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Knollstraße 31
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