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SUMMARY:Medikamentenreduktion in der Behandlung psychisch Erkrankter
DESCRIPTION:Die Verordnung von Psychopharmaka/Neuroleptika bei Vorliegen ei
 ner psychischen Erkrankung gehört noch immer weitestgehend zur aktuellen ps
 ychiatrischen Behandlungspraxis, die vor allem im akuten Erkrankungsfall ih
 re Berechtigung haben kann. Skepsis und Zweifel daran, verbunden mit Ängste
 n vor allem bei langjähriger Einnahme, wecken den Wunsch auf „Medikamentenr
 eduktion“ bei vielen psychisch Erkrankten und ihren Angehörigen.\n\nAuch ei
 ne inzwischen gewachsene Anzahl an Behandlerinnen und Behandlern wollen die
  Behandlungsziele mit der geringstmöglichen Medikamentendosis erreichen ode
 r sogar von Anfang an bzw. gegebenenfalls im Verlauf des individuellen Ther
 apieweges ganz auf die Verschreibung von Psychopharmaka verzichten. Dabei g
 eht es im Wesentlichen darum, einen gangbaren Weg zu finden, auf dem die Be
 troffenen ihre psychische Erkrankung bewältigen und, wo es nicht anders geh
 t, mit ihr leben lernen können.\n\nVor allem bei langfristiger oder gar leb
 enslanger Einnahme von Psychopharmaka besteht die Gefahr von „unerwünschten
 “ Wirkungen sowohl hinsichtlich der körperlichen Gesundheit als auch der ps
 ychosozialen Entwicklung der betroffenen Menschen. Dieses „psychosoziale Di
 lemma“ kann sogar die Inanspruchnahme von Sozialprofis oder Psychotherapeut
 innen und -therapeuten behindern oder sogar  ganz verhindern.\n\n\n\nThemen
  unserer Veranstaltung\n\nErwünschte und unerwünschte Wirkungen von Psychop
 harmakaWelche Alternativ-Therapien sind anzuraten und möglich - „ersetzend“
  für die bisher eingenommenen Psychopharmaka oder „ergänzend“ bei der Stärk
 ung des Absetzwunsches bei der betroffenen Person?!Die Praxis des Reduziere
 ns und Ausschleichens der MedikationWelche Voraussetzungen sollten gegeben 
 sein / geschaffen werden von allen am Reduktionsprozess beteiligten Akteure
 n (betroffene Person, Behandlerinnen  und Behandler, angehörige Person, unt
 erstützendes Hilfesystem)?Welche Alternativen sollten entwickelt werden - f
 ür (sehr wahrscheinlich) auftretende Krisen im Reduktionsprozess? \n\n11:00
  UhrBegrüßung Stationäre Begleitung der Medikamentenreduktion12:30 UhrGemei
 nsamer Mittagssnack13:15 UhrMedikamentenreduktion in der ambulanten Versorg
 ung\n\n\n\nReferenten\n\nProf. Dr. Uwe Gonther ChefarztÄrztlicher DirektorA
 MEOS Klinikum Bremen\n\nKatrin RautenbergStellvertretende ChefärztinOberärz
 tlicher DienstAMEOS Klinikum Bremen
LOCATION:AMEOS Klinikum Bremen
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DTSTART:20250426T090000Z
DTEND:20250426T130000Z
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