AMEOS Gruppe

Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

Aktuelle Besuchsregelung

Während der Corona-Pandemie gelten bestimmte Regeln für den Besuch in unserem Klinikum.

Sicher, schonend und schmerzfrei

Unser Team der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ihren Krankenhausaufenthalt so sicher, angenehm und schmerzarm wie möglich zu gestalten. Wir stellen bei stationären, ambulanten und interventionellen Eingriffen die anästhesiologische Rundumversorgung der AMEOS Klinika sicher.

Hierzu gehören neben der gründlichen Untersuchung und Risikoeinschätzung vor einer Operation die Auswahl und Durchführung des geeigneten Narkoseverfahrens, Überwachung und Behandlung nach einem Eingriff im Aufwachraum oder auf der Intensivstation sowie in Kooperation mit den anderen klinischen Disziplinen die Anwendung, Überwachung und Steuerung komplexer Verfahren zur Schmerztherapie.

Ganz auf Sie abgestimmt

Sämtliche Anästhesiearbeitsplätze sind mit modernsten Narkose- und Überwachungssystemen ausgestattet und werden nur von speziell geschultem Personal des pflegerischen und ärztlichen Dienstes angewendet. Neben der sorgfältigen medizinischen Behandlung legt unser Team besonderen Wert auf eine betroffenenorientierte und individuelle Betreuung während Ihres Klinikaufenthaltes.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen und stressfreien Aufenthalt. Sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich gern an eine der angegebenen Kontaktadressen. Weitere Informationen zu unseren Leistungsschwerpunkten können Sie den folgendenPunkten entnehmen.

Für einen mittel- oder langfristig planbaren Eingriff erfolgt Ihr erster Kontakt mit einem Mitglied des anästhesiologischen Fachpersonals auch ambulant. Hier können mögliche Risikofaktoren frühzeitig erkannt und ggf. in Zusammenarbeit mit Ihrer Hauspraxis rechtzeitig vor dem geplanten Eingriff behandelt werden. So wird gewährleistet, dass Sie in optimalem individuellem Gesundheitszustand operiert werden können. Erfahrene Mitglieder des ärztlichen Personals werden mit Ihnen über die verschiedenen Anästhesietechniken, Möglichkeiten der postoperativen Schmerztherapie und fremdblutsparende Maßnahmen sprechen und gemeinsam mit Ihnen die entsprechenden Verfahren erläutern.

Durch ständige Verbesserung der Operations- und Anästhesietechniken reduziert sich mittlerweile der Blutverlust bei größeren orthopädischen Eingriffen auf eine sehr geringe Größenordnung. Daher verzichten wir in den meisten Fällen auf eine Eigenblutspende vor endoprothetischen Eingriffen und bieten als ebenso effiziente Alternative die Aufbereitung des während und nach der Operation aufgefangenen Wundblutes an (Maschinelle Autotransfusion).

Damit lassen sich im Bedarfsfall 60 – 70% der eigenen roten Blutkörperchen zurückgewinnen, womit eine der Eigenblutspende vergleichbare Sicherheit gewährleistet wird. Die Transfusionswahrscheinlichkeit bei großen urologischen Eingriffen (z. B. radikale Prostataentfernung) beträgt ca. 1%, so dass auch hier kein Nutzen in der Eigenblutspende liegt. Ähnliches gilt für die chirurgischen Eingriffe im Bauch- und Brustraum. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen die Möglichkeit einer Eigenblutspende (findet außerhalb unserer Einrichtung statt).

Die Narkose (griech. nαρκάειν: "erstarren, schlafen") gehört zu den Kernleistungen der Anästhesie. In den letzten Jahrzehnten hat sich dieser Bereich durch neue Techniken und Überwachungsmethoden erheblich weiterentwickelt. Neben der Allgemeinanästhesie werden heute vorzugsweise bei orthopädischen und unfallchirurgischen Eingriffen regionalanästhesiologische Verfahren (rückenmarksnahe Regionalanästhesie, Plexusanästhesie) angewendet.

Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Narkoseformen finden Sie hier.

Für große Operationen kommen auch Kombinationen und Kathetertechniken in Frage. Im AMEOS Klinikum Seepark Geestland sorgen modernste Überwachungsmethoden für höchste Sicherheit während der Operation.

In manchen Fällen ist nach einem operativen Eingriff die Überwachung und Behandlung auf der Intensivstation notwendig. Die Intensivmedizin ermöglicht durch lückenlose Überwachung und gezielte Behandlung von Störungen des Herz-/Kreislaufsystems oder der Atmung den erfolgreichen Verlauf einer Operation. Unser professionell geschultes Pflegepersonal und die dauerhafte Präsenz des ärztlichen Personals der Anästhesieabteilung sorgen dafür, dass Sie die postoperative Phase sicher überstehen. Sobald alle Organfunktionen stabilisiert sind, werden Sie wieder auf die allgemeine Pflegestation verlegt; dies kann in Abhängigkeit vom Verlauf auch erst nach einigen Tagen möglich sein.

Zur Behandlung von Schmerzen nach Operationen stehen verschiedene individuell angepasste Möglichkeiten zur Verfügung. Neben der Gabe von systemisch wirksamen Schmerzmitteln kommen regionale Nervenblockaden in Form von rückenmarksnahen oder peripheren Kathetertechniken zur Anwendung. Ein weiteres Verfahren ist die sogenannte "Patienten-kontrollierte-Analgesie" (PCA), bei der die Betroffenen die Dosierung des Schmerzmittels selbst steuern können. Im Rahmen der Schmerzbehandlung besteht enge Kooperation mit den operativen Abteilungen der Kliniken des AMEOS Klinikums Am Bürgerpark Bremerhaven. Während des Narkosevorgespräches werden wir mit Ihnen über geeignete Verfahren sprechen.

Leitung

Dr. med.

Oliver Herden-Kirchhoff

Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

Karsten Ludwig

Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
MUDr.

Daniela Pech-Rydygerova

Oberärztin der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

Oleksandr Soldatenko

Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

Sekretariat

Britta Niehuus


+49 4743 893 2149
+49 4743 893 2316
E-Mail schreiben

Anästhesieambulanz

+49 4743 893 2189
AMEOS Klinikum Seepark Geestland
Adresse:
AMEOS Klinikum Seepark Geestland
Langener Str. 66
D-27607 Geestland
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