Psyche im Gespräch - Webinar
Behandlung von Vaginismus am Beispiel einer kurzen Gruppentherapie
Vaginismus oder auch genito-pelvine Schmerz-Penetrationsstörung (ICD-11) ist eine häufige sexuelle Funktionsstörung von Frauen – und gut behandelbar. Es handelt sich i.d.R. um eine Verkrampfung der Beckenbodenmuskulatur, die beim Einführen (z.B. von Tampons oder bei Gynäkolog:innen oder beim Geschlechtsverkehr) zu Schmerzen führt. Die Sexualmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat ein 9-Sitzungen-Gruppentherapieprogramm entwickelt, um Vaginismus zu behandeln. In diesem Vortrag soll das Gruppentherapiekonzept vorgestellt werden.
Dr. Solveigh Lingens, Psychologische Psychotherapeutin - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Borderline Persönlichkeitsstörung und Neurodiversität
Die Borderline -Störung und Neurodiversität stehen zunehmend im gemeinsamen Fokus klinischer, therapeutischer und wissenschaftlicher Diskussion. Seit Jahren haben ADHS und ASS bei erwachsenen Patientinnen und Patienten an Bedeutung gewonnen, sowohl als komorbide Faktoren bei Borderline Betroffenen als auch als differenzialdiagnostische Herausforderung. Auf der störungsspezifischen Station A4 behandeln wir Borderline Patientinnen und Patienten mit einer Störung der Emotionsregulation mithilfe eines DBT zertifizierten Behandlungskonzeptes. Die aktuellen Entwicklungen erfordern auf dem Boden der DBT Basisprinzipien und Behandlungsstrategien Adaptionen unseres Konzeptes, die ich anhand eines Fallbeispieles vorstellen möchte.
Dipl. Psych. Ulrike Kröger, Psychologische Psychotherapeutin, DBT Station A4, AMEOS Klinikum Osnabrück
Moderation: Dr. Claudia Schulz, Leitende Psychotherapeutin & Dr. Viktoria Märker, Chefärztin Allgemeine Psychiatrie II
CME-Punkte sind bei der Ärztekammer beantragt.