Großer Erfolg für zwei Schülerinnen des Gymnasiums Martineum Halberstadt

Sophie Wolff und Helia Reding haben mit ihrem Projekt „Blutzuckermessung unter Belastung“ beim Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ in Halle den 2. Platz in der Sparte Biologie erreicht – und damit die beste Platzierung in ihrer Kategorie auf Landesebene erzielt. Bereits im Februar qualifizierten sich die beiden beim Regionalwettbewerb in Stendal. Dort belegten sie den 1. Platz und erhielten zusätzlich einen Sonderpreis der WGZ BIC Altmark GmbH.

Auch auf Landesebene konnten die beiden Jungforscherinnen die Jury überzeugen und wurden neben ihrer Platzierung gleich doppelt ausgezeichnet: mit dem Sonderpreis „Mobilität“ der Siemens AG Braunschweig sowie dem Sonderpreis „Mit Sicherheit Zukunft gestalten“ der HDI AG. Besonders hervorzuheben ist, dass die Sparte Biologie in diesem Jahr die meisten Projekte im Wettbewerb umfasste.

Im Zentrum ihres Projekts stand die Frage, wie Ernährung, Bewegung und weitere Alltagsfaktoren den Blutzuckerspiegel beeinflussen. Dafür nutzten die Schülerinnen moderne Sensorik zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) und untersuchten über mehrere Tage hinweg die Auswirkungen verschiedener Ernährungsformen, sportlicher Belastung sowie Schlaf und Stress. Die Ergebnisse zeigen: Der Blutzuckerspiegel ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren – insbesondere körperliche Aktivität und Ernährung haben einen deutlichen Einfluss.

Unterstützt wurden Sophie Wolff und Helia Reding dabei vom AMEOS Klinikum Halberstadt. Dr. med. Frank Aedtner, Chefarzt der Klinik für Nephrologie, Diabetologie und Hypertensiologie, begleitete das Projekt fachlich und stand den Schülerinnen während der praktischen Umsetzung beratend zur Seite: „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wichtig ein besseres Verständnis für den eigenen Körper und insbesondere für den Blutzuckerspiegel ist – nicht nur für Menschen mit Diabetes. Die Schülerinnen haben mit großer Sorgfalt gearbeitet und medizinisch relevante Fragestellungen aufgegriffen. Es freut mich sehr, dass wir sie dabei unterstützen konnten“, so Dr. med. Aedtner.

Die beiden Schülerinnen freuen sich sehr, dass sie nicht nur zwei Sonderpreise gewinnen konnten, sondern auch zu den besten Projekten der Sparte Biologie im Landesfinale gehören. „Leider können wir aufgrund der Regularien in Sachsen-Anhalt nicht am Bundesfinale teilnehmen. Dennoch ist der Erfolg riesig und wir bedanken uns herzlich für die tatkräftige Unterstützung“, berichtet Sophie Wolff.

Auch Ulrike Vogler und Dr. Andreas Becker, betreuende Lehrer am Gymnasium Martineum Halberstadt, sind stolz auf die Leistungen ihrer Schülerinnen: „Von über 140 Projekten aus den Regionalwettbewerben qualifizierten sich 38 für das Landesfinale – darunter gleich drei Projekte unserer Schule. Alle drei haben dort vorderste Plätze belegt. Ein Ergebnis, auf das die gesamte Schulgemeinschaft stolz sein kann. Das beeindruckende bei Helia und Sophie war ihr wortwörtlicher Köpereinsatz und die Disziplin, mit der sie ihr Sport- und Diätprogramm durchgezogen haben.“ 

Das AMEOS Klinikum Halberstadt gratuliert Sophie Wolff und Helia Reding herzlich zu ihrem Erfolg und freut sich, junge Talente auf ihrem Weg in die Wissenschaft unterstützen zu können.