Schmerzen beim Gehen, kalte oder schlecht heilende Füße, Taubheitsgefühle, Krampfadern oder Schwindel – das sind typische Beschwerden, unter denen viele Menschen leiden. Unbehandelt können diese Symptome zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen. Heutzutage steht der Medizin eine Palette an modernen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um Erkrankungen der Arterien und Venen wirksam zu behandeln. Genau darauf hat sich die Gefäßchirurgie des AMEOS Klinikum Eutin spezialisiert und informiert im Rahmen eines Medizinforums über Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten.
Am Mittwoch, den21. Oktober 2026 von 18 bis 19 Uhr referiert Dr. med. Parham Damirchi, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am AMEOS Klinikum Eutin, in der Cafeteria des Klinikums über den aktuellen Stand in der Gefäßmedizin.
Ein zentrales Thema der Veranstaltung ist die Periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), auch „Schaufensterkrankheit“ genannt. Das sind Verengungen oder Verschlüsse der Beinschlagadern, die bei vielen Betroffenen oft lange unbemerkt bleiben. Sie machen sich vor allem durch Schmerzen beim Gehen oder Kältegefühl und blasse Haut an den Beinen bemerkbar.
Wann reicht ein kleiner, ambulanter Eingriff aus und wann ist eine Operation notwendig?
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags liegt auf den Behandlungsmöglichkeiten. Dr. Parham Damirchi erklärt die Vor- und Nachteile schonender kathetergestützter Verfahren wie Stents und Ballonaufdehnungen sowie klassischer chirurgischer Operationsmethoden. Auch die Diagnostik und Behandlung der Verengung der Halsschlagader (Carotisstenose), die unbehandelt zu einem Schlaganfall führen können.
Zudem ist die gefäßchirurgische Versorgung nierenkranker Patientinnen und Patienten Gegenstand des Vortrags: Da das AMEOS Klinikum in Eutin über einen eigenen modernen Dialysestandort verfügt, ist ein verlässlicher Gefäßzugang für eine sichere und schonende Dialysebehandlung essenziell. Dr. Damirchi erläutert, wie solche Dialysezugänge direkt vor Ort angelegt und individuell an die Anforderungen der Betroffenen angepasst werden.
Im Anschluss an den Vortrag haben Besucherinnen und Besucher ausreichend Zeit, Fragen zu stellen und mit Dr. Damirchi ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
