Einladung zur Patienteninformationsveranstaltung
AMEOS Medizinforum: Schmerzende Beine: Zwei Diagnosen – eine Therapie
Schmerzende, schwere oder kribbelnde Beine gehören zu den häufigen Beschwerden, mit denen Patientinnen und Patienten ärztliche Hilfe suchen. Die Ursachen können dabei sehr unterschiedlich sein – und liegen nicht immer dort, wo die Schmerzen gespürt werden. Über moderne Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten informiert das AMEOS Klinikum Eutin in einer Informationsveranstaltung am 25. Februar um 17:00 Uhr in der SeeLoge am Großen Eutiner See.
Viele Betroffene vermuten hinter Beinschmerzen zunächst Durchblutungsstörungen. Tatsächlich können verengte oder verschlossene Blutgefäße dazu führen, dass Muskeln und Gewebe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Typische Beschwerden sind belastungsabhängige Schmerzen, die beim Gehen auftreten und sich in Ruhe wieder bessern. In solchen Fällen sprechen Gefäßspezialistinnen und -spezialisten von einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, die heute häufig mit modernen, schonenden Verfahren behandelt werden kann.
Doch nicht immer liegt die Ursache im Gefäßsystem. Auch Erkrankungen der Wirbelsäule oder des Nervensystems können Schmerzen in den Beinen auslösen. Verschleißveränderungen an der Wirbelsäule, Bandscheibenvorfälle oder Einengungen von Nervenkanälen können Nerven reizen oder einklemmen. Die Folge sind Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Kribbeln, die häufig bis in die Beine ausstrahlen. Diese Beschwerden werden von Patientinnen und Patienten oft als besonders belastend erlebt – vor allem dann, wenn sie dauerhaft bestehen bleiben.
Wenn trotz Behandlung der Grunderkrankung chronische Schmerzen bestehen bleiben, kann eine moderne Therapieform helfen: die Neuromodulation. Dabei werden gezielt elektrische Impulse eingesetzt, um die Schmerzverarbeitung im Nervensystem zu beeinflussen. Vereinfacht gesagt werden Schmerzsignale abgeschwächt oder überlagert, sodass sie vom Gehirn weniger stark wahrgenommen werden. Diese Methode wird seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt und kann sowohl bei nervenbedingten Schmerzen als auch bei bestimmten, gefäßbedingten chronischen Schmerzen eine wirksame Behandlungsoption darstellen.
„Viele Patientinnen und Patienten leiden über Jahre unter starken Beinschmerzen, obwohl bereits unterschiedliche Therapien durchgeführt wurden. Die Neuromodulation eröffnet hier oft neue Möglichkeiten. Bei unserem Medizinforum möchten wir anschaulich erklären, wie diese Therapie funktioniert, für wen sie geeignet ist und wie eine Behandlung konkret abläuft“, sagt Dr. med. Shari Barati, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie in der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie am AMEOS Klinikum Eutin, „Uns ist wichtig, Betroffenen verständliche Informationen zu geben und ihnen Perspektiven aufzuzeigen.“
Die Veranstaltung bietet Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit, sich verständlich und umfassend über Ursachen, Diagnostik und Therapieoptionen zu informieren. Expertinnen und Experten aus der Gefäßchirurgie sowie der Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie erläutern gemeinsam, wie eng die unterschiedlichen Fachbereiche bei der Behandlung von chronischen Beinschmerzen zusammenarbeiten. Im Anschluss besteht ausreichend Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen an Dr. med. (univ.) Miroslav Paripovic, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Prof. Dr. med. Markus Quante, Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum sowie an Fachärztin Dr. med. Shari Barati.
Wann: 25. Februar 2026, 17:00 bis 19:00 Uhr
Wo: Hotel SeeLoge am Großen Eutiner See, Bleekergang 4-6, 23701 Eutin
Eintritt: kostenfrei – Anmeldung nicht erforderlich
Kontakt:HSO-Kommunikation@ameos.de
Das AMEOS Klinikum Eutin lädt alle Interessierten herzlich ein!
