Wenn Gesundheitspolitik auf die Praxis trifft, entsteht Raum für offenen Austausch: Der Holsteiner Bundestagsabgeordnete Sebastian Schmidt (CDU) hat das AMEOS Klinikum für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie Neustadt am 23. Januar 2026 besucht.
Empfangen wurde Schmidt von Michael Dieckmann und Stephan Freitag, beide Mitglieder des Vorstandes der AMEOS Gruppe.
Bei einem gemeinsamen Rundgang durch den Klinikumsneubau „Haus 18“ mit Chefarzt Dr. med. Wilhelm Tophinke und weiteren Mitarbeitenden informierte sich der CDU-Politiker über die Arbeit im Maßregelvollzug. Das architektonisch funktional überzeugende Gebäude ist im vergangenen Jahr eröffnet worden und bietet Platz für 60 Patienten. Besichtigt wurde neben Patientenzimmern, verschiedene Aufenthaltsbereiche und die Ergotherapie, einschließlich einer Holzwerkstatt.
Im anschließenden Gespräch stand die aktuelle Situation des Maßregelvollzugs in Schleswig-Holstein im Mittelpunkt. Thematisiert wurden sowohl strukturelle Herausforderungen als auch die Sicherung einer verlässlichen Nachsorge und Wiedereingliederung der Patienten. Themen, die in Neustadt regelmäßig bei einem „Runden Tisches“ aller beteiligten Akteure aus Gesundheit, Politik, Justiz und Gesellschaft auf der Agenda stehen. Sowohl Mirko Spieckermann, Bürgermeister von Neustadt, als auch Dr. med. Daniel Ehmke, Ärztlicher Direktor der AMEOS Klinika Neustadt und Eutin, lobten das hervorragende Miteinander in diesem Gremium.
„Wir freuen uns sehr über das Interesse und den offenen Austausch mit Sebastian Schmidt“, sagte Michael Dieckmann zum Abschluss des Besuches. „Wir konnten eine Menge Themen zur Sprache bringen. Der kontinuierliche Dialog mit der Politik ist für die wachsenden Herausforderungen im Maßregelvollzug von immenser Bedeutung", betont Dieckmann.
