Das AMEOS Klinikum St. Elisabeth Neuburg erweitert sein Ausbildungsangebot und vertieft die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Herzzentrum München. Ab sofort ist das Klinikum praktischer Einsatzort für die zweijährige Fachweiterbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann für den Teil der neonatologischen und pädiatrischen Intensiv- und Anästhesiepflege. Die theoretische Weiterbildung erfolgt am Deutschen Herzzentrum München. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Pflegeausbildung.

„Die Versorgung von Frühgeborenen stellt höchste Anforderungen an medizinisches und pflegerisches Fachwissen. Speziell qualifizierte Pflegekräfte sind dafür unverzichtbar“, betont Krankenhausdirektor Florian Kern. „Umso mehr freuen wir uns, diese anspruchsvolle Fachweiterbildung gemeinsam mit dem Deutschen Herzzentrum München anbieten zu können.“

Rund zehn Prozent aller Neugeborenen benötigen eine intensivmedizinische Betreuung, meist aufgrund einer Frühgeburt. Auch Infektionen oder angeborene Fehlbildungen wie Herzfehler machen häufig eine sofortige medizinische Versorgung erforderlich.

Enge Zusammenarbeit stärkt Versorgungsqualität

„Da frühgeborene Kinder je nach Krankheitsbild immer wieder in hochspezialisierten Zentren verlegt werden müssen, ist ein enger und gut abgestimmter Austausch besonders wichtig“, erklärt Verena Buntz, Bereichsleitung der Kinderklinik am AMEOS Klinikum St. Elisabeth Neuburg.

Für Dr. Daniel Vilser, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Standort Neuburg und Ingolstadt, steht die Versorgung der jüngsten Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt: „Ein frühgeborenes Kind hat heute sehr gute Überlebenschancen und oft auch gute Aussichten auf ein weitgehend normales Leben. Unser hochqualifiziertes Team setzt sich täglich mit großer Verantwortung und viel Engagement für diese Kinder ein.“

Einziger Schwerpunktversorger in Nordoberbayern

Die Kinder- und Jugendmedizin ist ein zentraler Schwerpunkt des AMEOS Klinikum St. Elisabeth Neuburg und des Standorts Ingolstadt. Als einziger spezialisierter Schwerpunktversorger in Nordoberbayern behandelt das Klinikum auch extrem frühgeborene Kinder ab der 23. Schwangerschaftswoche.

Mit dem Perinatalzentrum Level 1 verfügt das Klinikum über die höchste Versorgungsstufe in Deutschland. Schwangere, frisch entbundene Frauen und ihre Neugeborenen werden dort interdisziplinär von Fachkräften aus der Kinderklinik, der Frauenklinik und der Kinderchirurgie betreut.