AMEOS Gruppe

Anästhesie und Intensivmedizin

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Aktuelle Information

Besuchszeit ist täglich von 15.00 bis 19.00 Uhr. Zutritt ab 01.10.2022 nur mit einer FFP-2-Maske.
Es muss ein aktueller negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden. Im Eingangsbereich ist täglich von 14:45 Uhr bis 16:00 Uhr eine externe Teststelle geöffnet. Bitte beachten Sie unsere weiteren Besuchsregeln.

 

 

Verantwortungsvolle Schmerzmedizin

Niemand muss heute Schmerzen aushalten, ob bei einer Operation oder unangenehmen Behandlung, post-operativ, im Notfall und in der Intensivmedizin oder aufgrund einer chronischen Erkrankung. Unser erfahrenes Team der Anästhesiologie (Anästhesie) am AMEOS Klinikum St. Elisabeth Neuburg ist dafür da, für jeden Patienten die richtige Schmerztherapie, Voll- oder Teilnarkose wie Peridural- und Spinalanästhesie oder Verfahren der Nervenblockade zu erstellen und anzuwenden.

Erfahrung und Vertrauen

Dies gelingt mit moderner Ausstattung und hoher Erfahrung sowie einem zugewandten und vertrauensvollen Umgang mit unseren Patienten. Wir möchten Ihre Bedürfnisse und möglichen Sorgen und Ängste bezüglich einer Narkose ernst nehmen und bei der Behandlung berücksichtigen.

Schwerpunkte unserer Anästhesiologie (Anästhesie)

Die Periduralanästhesie ist eine bewährte Form der Schmerztherapie. Sie dient in der Regel zur Schmerzausschaltung bei großen Eingriffen an Bauch oder Brustkorb sowie unter der Geburt. Hierzu wird ein feiner Katheter in der Nähe des Rückenmarks eingelegt. Über eine Pumpe kann der Narkosearzt das Schmerzmittel direkt in der Nähe des Rückenmarks einspritzen. So werden die Schmerzen während der Operation ausgeschaltet und nach der Operation auf ein Minimum gesenkt; der gesamte Heilungsprozess wird beschleunigt.

Unser Schmerztherapiedienst folgt einem genauen Therapieplan mit täglichen Visiten. Dabei werden Medikamente individuell angepasst und mögliche Nebenwirkungen berücksichtigt.

Zu den Schwerpunkten unserer Anästhesiologie (Anästhesie) gehört auch die zielgerichtete Schmerzbehandlung nach Operationen. Ein wirkungsvolles Verfahren ist die sogenannte patientenkontrollierte Analgesie (Schmerzlinderung). Unser Schmerzteam verwendet dazu spezielle Infusionspumpen, über die Schmerzmittel in eine Vene gespritzt werden.

Eine andere Möglichkeit ist es, schmerzstillende Medikamente über einen Katheter in die Nähe eines Nervs oder des Rückenmarks zu spritzen. Dabei werden die Schmerzen ausgeschaltet, ohne das Bewusstsein zu trüben. Insbesondere bei Darmoperationen lässt sich die Erholungsphase deutlich verkürzen.

Bei beiden Verfahren kann der Patient das Schmerzmittel über eine computergesteuerte Pumpe selbst und ohne Gefahr der Überdosierung abrufen.

Team

Uwe Haberzettel

Kommissarischer Chefarzt Intensivmedizin
Dr.

Gerhard Weidlich

Oberarzt der Anästhesie
Dr.

Brigitte Riek

Leitende Oberärztin der Anästhesie
Dr.

Margit Anna Sorg

Leitende Oberärztin der Intensivmedizin
Dr.

Eva Schneid

Oberärztin der Anästhesie

Besondere Leistungen für umfassende Versorgung

Im Fachbereich für Anästhesie und Anästhesiologische Intensivmedizin sind wir uns unserer großen Verantwortung bewusst. Mit unserem umfangreichen Leistungsspektrum tun wir alles, um eine optimale und sichere Versorgung für jeden Patienten und jede Patientin sicherzustellen. Lesen Sie mehr zu den weiteren Besonderheiten unserer Abteilung:

In unserer Anästhesie-Ambulanz können Sie Ihren Fall direkt mit einem Facharzt besprechen. Dabei werden Ihnen die für Sie infrage kommenden, möglichen Narkose-Verfahren erklärt. Außerdem werden mögliche Begleiterkrankungen sowie eventuell bestehende Ängste und Wünsche angesprochen und berücksichtigt.

Auf der Intensivstation können alle Organfunktionen überwacht werden - für bestmögliche Sicherheit nach einem schweren Eingriff oder im Fall einer schweren Erkrankung oder lebensgefährlichen Situation. Unser Team der Anästhesie arbeitet eng mit den Intensivmedizinern aus allen Fachrichtungen unserer Klinik zusammen, damit auch schwerstkranke Patienten der Intensivstation gut und sicher betreut werden.

Wir möchten Menschen mit Narkoseangst beruhigen: Moderne Anästhesieverfahren sind gut verträglich und sicher. Dennoch ist der Gedanke einer Narkose und die Angst vor Fremdbestimmtheit für manche Patienten eine große Belastung.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie betroffen sind, damit wir Ihren Sorgen und Ängsten in einem persönlichen Gespräch begegnen können. Oftmals kann eine umfassende Aufklärung eine Narkoseangst deutlich reduzieren.
Patienten, die Angst vor Spritzen haben, können eine lokale Betäubung erhalten, damit die Infusionsnadel schmerzfrei gelegt werden kann.

Wenn es gelingt, Angst und Stress im Vorfeld weitgehend zu reduzieren, wirkt sich das nicht zuletzt für die jeweils geplante Behandlung oder Operation und den Genesungsprozess positiv aus.

Große oder komplexe, anspruchsvolle Eingriffe, vor allem, wenn der Lungenkreislauf betroffen ist, sind besondere Herausforderungen für unser Anästesie-Team. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und unserer Spezialisten am AMEOS Klinikum St. Elisabeth Neuburg leisten wir hier eine sichere Versorgung unserer Patienten.

Modernste Ausstattung erlaubt auch komplizierte Operationen, beispielsweise, wenn beide Lungenflügel getrennt beatmet werden müssen (Ein-Lungen-Anästesie).

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen - bei einer Narkose für Kinder ist besondere Aufmerksamkeit und große Erfahrung wichtig.

Zu den häufigen kleineren Eingriffen bei Kindern gehören Operationen zur Mandel- und Polypenentfernung, bei Leistenbrüchen oder Vorhautverengung. Aber auch umfangreichere Operationen werden in Zusammenarbeit mit dem Bereich der Kinder- und Jugendmedizin von unseren erfahrenen Narkoseärzten sicher begleitet.

Manchmal muss es auch für das Anästesieteam schnell gehen, beispielsweise bei Notfall-Kaiserschnitten, Not-Operationen wie bei Darmverschluss oder nach Unfällen. Eine anästhesiologische Behandlung unter Zeitdruck oder in lebensbedrohlichen Situationen muss dennoch genauso sicher und akkurat durchgeführt werden - eine Aufgabe, auf die wir jederzeit gut vorbereitet sind. Weiterhin leistet die Anästhesie Notfallversorgung bei akuten Zwischenfällen wie Allergien, Lungenembolien und Herzinfarkte. Mindestens ein Anästhesist steht rund um die Uhr im Klinikum zur Verfügung.

Bei einer Lokalanästhesie (Regional-Anästhesie) werden nur in bestimmten Körperregionen die Schmerzen ausgeschaltet. Sie kommt häufig bei Eingriffen an Armen oder Beinen infrage. Der Vorteil der Teilnarkose: Sie ist für den gesamten Organismus schonender, der Patient bleibt während des Eingriffs wach und ansprechbar. Bei Bedarf kann zusätzlich eine leichte beruhigende allgemeine Sedierung erfolgen.

Injektion oder Katheter

Für die örtliche Betäubung wird das Narkosemittel direkt an die entsprechenden Nerven gespritzt, in der Regel als einmalige Injektion. In manchen Fällen, bei einem Kaiserschnitt oder bei großen chirurgischen Eingriffen, kann ein rückenmarksnaher Schmerzkatheter platziert werden, der die Zufuhr reguliert. Der Katheter ermöglicht zudem die Weiterführung der effektiven Schmerztherapie für einige Tage nach der Operation.

Für größtmögliche Sicherheit wird die Narkosespritze mithilfe der sogenannten Dual Guidance-Methode gesetzt. Um die richtige Stelle zu finden, wird der Nerv mittels Ultraschall abgebildet; zudem wird durch das Abgeben kleiner Stromstöße überprüft, ob der richtige Nerv getroffen und der Katheter korrekt platziert wurde.

Jede Blut-Transfusion verschlechtert das Ergebnis einer Operation, weil fremdes Blut eine kurzfristige Abstoßungsreaktion hervorrufen kann. Blutkonserven werden von uns deshalb sparsam verwendet, bei Bedarf wird nur die Menge gegeben, die tatsächlich notwendig ist. Verschiedene Möglichkeiten des "Patient-Blood-Managements“ können dazu beitragen, den Blutverlust bzw. den Bedarf nach Spenderblut gering zu halten:

  • Behandlung einer eventuell bestehenden Anämie im Vorfeld der geplanten Operation
  • möglichst blutungsarmes Vorgehen während der Operation
  • Gabe gerinnungsfördernder Medikamente

Moderne Ausstattung, menschliche Zuwendung

Modernste Technik und Verfahren ermöglichen heute höchst wirkungsvolle und in der Regel gut verträgliche anästhesiologische Behandlungen. Durch gezielte Überwachung erreichen wir dabei eine größtmögliche Sicherheit.

Als unser Patient sind Sie vor allen Dingen ein sensibler Mensch mit Bedürfnissen und häufig auch Ängsten. Unser Anspruch ist es, Ihnen samt Ihren Ängsten und Wünschen zu begegnen und Sie nie als "Fall" einzustufen und zu behandeln.

Betreuung während und nach der Operation

Jedes Jahr werden in unserem AMEOS Klinikum St. Elisabeth etwa  5.000 Patienten mit einer Teil- oder Vollnarkose versorgt. Mithilfe modernster Narkosegeräte und Überwachungstechnik sorgt unser Facharzt-Team für eine optimale Betreuung, auch vor und nach einem Eingriff.

Durchführung von Narkose und OP 

Vor einem Eingriff wird jeder Patient gründlich untersucht und persönlich beraten.
Am Tag der Operation erhalten Sie die mit Ihnen abgestimmte und für Sie passende Medikation. Im Einleitungsraum erwartet Sie kurz vor der OP Ihr Narkosearzt, außerdem das Fachpflegepersonal. Sie stellen die zuverlässige Überwachung von Atmung, Blutdruck und Puls sicher.

Anschließend wird, auf Wunsch unter örtlicher Betäubung, ein Venen-Zugang für das später zu gebende Narkosemittel geschaffen. Bei einer Vollnarkose fallen Sie nur Sekunden später in tiefen Schlaf.
Nach der Operation werden Sie im Aufwachraum noch eine Weile überwacht, eventuell werden Schmerzmittel nachgespritzt oder eine Infusion gegeben. Nach der Aufwachphase werden Sie, sofern Sie sich wohlfühlen, zurück auf Ihr Stationszimmer gebracht.

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Müller-Gnadenegg-Weg 4
86633 Neuburg an der Donau
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