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AMEOS Gruppe

Orthopädie I, Endoprothetik & Arthroskopie

Leben ist Bewegung und Bewegung ist Leben. Damit auch Sie immer in Bewegung bleiben können, beschäftigen wir uns mit der Erkennung und Behandlung angeborener oder erworbener Fehlbildungen sowie mit Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, setzen wir in unserer Abteilung auf moderne Diagnose- und Therapiemethoden. Einen medizinischen Schwerpunkt bildet die individuelle und ganzheitliche Behandlung von Arthrose, dem Knorpelverschleiß an Gelenken wie der Hüfte (Coxarthrose), dem Knie (Gonarthrose) oder der Schulter (Omarthrose).

Darüber hinaus verfügt das eingespielte Team um Chefarzt Dr. Philipp Ronstedt über nachgewiesene Expertise in der Behandlung von Sportunfällen sowie Knochenbrüchen und deren Folgeerscheinungen. Für Gelenkerkrankungen kommen verschiedene Ursachen infrage: von angeborenen Fehlbildungen sowie Fehl- und Überbelastungen bis hin zu Durchblutungsstörungen, rheumatischen Erkrankungen oder Verletzungen. Um eine zielgerichtete Therapie Ihrer spezifischen Beschwerden festzulegen, ist es notwendig, die Ursache der Schmerzen und Funktionsstörung Ihres Gelenkes zu bestimmen. Die umfassende Diagnostik beinhaltet neben der klinischen Untersuchung eine radiologische Untersuchung mit Röntgenbildern und gegebenenfalls MRT- und CT-Aufnahmen sowie eine Ultraschalluntersuchung. Haben wir eine Diagnose und die Ursache Ihrer Beschwerden gefunden, legen wir mit Ihnen ein abgestimmtes Behandlungs- und Therapiekonzept fest. Wo immer möglich und sinnvoll, erfolgt eine konservative bzw. nicht-operative Therapie.

Erweist sich eine konservative Therapie als nicht Erfolg versprechend, ist eine Operation häufig die einzige Möglichkeit, Ihr Leiden zu lindern und die Lebensqualität wieder zu verbessern. Uns ist es wichtig, mit Ihnen gemeinsam einen Therapieplan zu erstellen, der individuell an Ihr Krankheitsstadium und Ihre jeweilige Lebenssituation angepasst ist. Um Ihnen die schnelle Rückkehr in ein aktives Leben zu ermöglichen, setzen wir auf minimal-invasive, gewebeschonende Operationsverfahren. Einen Großteil unserer rekonstruktiven Gelenkoperationen führen wir dabei arthroskopisch durch. Diese kameragestützte „Schlüssellochtechnik“ erfordert nur kleine Hautschnitte. So halten sich Narben und Schmerzen nach der OP in Grenzen und Sie finden in der Regel rasch zu alter Lebensqualität zurück. Ist eine rekonstruktive OP nicht mehr möglich und fällt die Entscheidung zu einem künstlichen Gelenkersatz, verwenden wir ausschließlich hochwertige Implantate, die allesamt aus langlebigen und robusten Materialien bestehen.

Da einliegende Kunstgelenke leider nicht ewig halten, kann es im Verlauf der Jahre zu Lockerungen der Prothese und infolge dessen zu Schmerzen kommen. Bei Prothesenlockerung, Infektionen oder Knochenbrüchen kann ein Wechsel der einliegenden Endoprothese notwendig werden. Bei der Revisions- oder Wechselendoprothetik handelt es sich um komplexe Operationen. Die Operateure unserer Abteilung verfügen über große und langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung solch komplexer Krankheitsbilder.

Aufgrund der umfassenden Erfahrung und Häufigkeit endoprothetischer Operationen sind wir als Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung (EPZ Max) zertifiziert. Mit dieser Zertifizierung, die jährlich überprüft und erneuert werden muss, stellen wir die höchsten Qualitätsanforderungen der Fachgesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) bei Operationen mit künstlichem Gelenkersatz sicher. Jede Operation wird ausschließlich von Hauptoperateuren (mehr als 50 Operationen pro Jahr) und Senior-Hauptoperateuren (mehr als 100 Operationen pro Jahr) durchgeführt oder begleitet. Zusätzlich zu der operativen Expertise halten wir eine Infrastruktur vor, die explizit auf komplexe endoprothetische Operationen ausgelegt ist und eine optimale Versorgung und Patientensicherheit gewährleistet.

Einen weiteren Schwerpunkt unserer Abteilung bildet die Sportorthopädie. Hier reicht das Behandlungsspektrum von chronischen Überlastungsschäden bis hin zu akuten Verletzungen wie Knochenbrüchen, Sehnen- und Bänderrissen. Wir haben sehr viel Erfahrung in der Behandlung komplexer Knie- und Schultergelenkverletzungen. Im Falle akuter Verletzungen arbeiten wir mit der zentralen Notaufnahme zusammen. Dies erlaubt uns, akute Verletzungen umgehend behandeln zu können. Zudem ist uns eine enge Kooperation mit den niedergelassenen Orthopäden in der Region sehr wichtig.

Behandlungsspektrum und Schwerpunkte

Allgemeine Orthopädie

  • Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, akuten oder chronischen Schmerzen an Gelenken, Muskeln und Sehnen sowie degenerativer Erkrankungen (Arhtrose, Verschleißerscheinungen

Gelenkchirurgie und Endoprothetik

  • Hüftgelenkersatz (Hüft-TEP, Teil- und Totalendoprothesen)
  • Kniegelenkersatz (Knie-TEP, Schlittenprothesen, Teilprothesen)
  • Schulter-Endoprothetik (anatomisch und invers)
  • Ellenbogen-Endoprothetik
  • Prothesenwechsel und Revisionsoperationen
  • Implantation und Wechsel von Tumor- und Megaprothesen
  • Septische Endoprothetik mit ein- und mehrzeitigen Wechseloperationen

Sportorthopädie und Unfallchirurgie

  • Diagnostik und Behandlung von Sportverletzungen bei Erwachsenen und Kindern, z. B. Band-, Meniskus- oder Knorpelschäden
  • Operative Versorgung von Knochenbrüchen
  • Behandlung auch komplexer Gelenkverletzungen 

Schulter- und Ellenbogenchirurgie

  • Rekonstruktion bei Rotatorenmanschettenverletzungen
  • Impingement- und Instabilitätssyndrom
  • Kalkschulter-Operationen
  • Schultereckgelenk-Stabilisierungen
  • Plicasyndrome und Schleimbeutelreizungen
  • Frozen shoulder
  • Behandlung von Ellenbogen-Arthrose

Hüft-, Knie- und Fußchirurgie

  • Behandlung von femoroazetabulärem Impingement (FAI)
  • gelenkerhaltende Hüfteingriffe
  • Achskorrekturen (Umstellungsosteotomien bei X- oder O-Beinen)
  • Kniearthroskopie und Schulterarthroskopie
  • Ellenbogenarthroskopie und Sprunggelenksarthroskopie
  • Kreuzbandrekonstruktion, Wechseloperationen
  • Meniskusnaht und Meniskusteilresektion
  • Instabilitäten der Patella (Kniescheibe)
  • Differenzierte Knorpeltherapie (z. B. MCI, MACI, ACT, OATS)
  • Fußfehlstellungen (Hallux valgus, Hallux rigidus, Senkfuß, Spreizfuß, Plattfuß)
  • Behandlung von Hammer- und Krallenzehen
  • Operationen bei Fußarthrose oder Sprunggelenksarthrose

Rehabilitation und Nachsorge

  • postoperative Nachbehandlung
  • individuelle Rehabilitationskonzepte
  • enge Zusammenarbeit mit Physiotherapie und Rehabilitationseinrichtungen 

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