Multimodale Schmerztherapie

Wenn Schmerzen über einen längeren Zeitraum bestehen und sich im Bewusstsein eines Menschen tief verwurzelt haben, helfen den Betroffenen oft stärkere Schmerzmittel nicht mehr.
Häufig geraten Schmerzpatienten in einen Teufelskreis. Sie ziehen sich aufgrund der deutlich reduzierten Lebensqualität immer weiter aus dem Alltag zurück und die Schmerzen nehmen einen zunehmenden Raum in ihrem Leben ein. Diesen Teufelskreis aus eigener Kraft und ohne professionelle Unterstützung zu durchbrechen, gelingt oft nicht mehr.
Interdisziplinär, also gemeinsam mit verschiedenen ärztlichen Kollegen und Therapeuten, hat das Team der Schmerztherapie ein Konzept für die stationäre Multimodale Schmerztherapie entwickelt. Entscheidend bei diesem Ansatz ist, dass bei der Versorgung der Patienten viele unterschiedliche Behandlungsmethoden kombiniert und auf die individuellen Probleme des Patienten zugeschnitten eingesetzt werden.
Die Behandlungsgruppen werden mit bis zu sechs Patienten durch ein interdisziplinäres Team aus Schmerztherapeuten, Orthopäden, Psychologen, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Sporttherapeuten, Ergotherapeuten, Musiktherapeuten und Aromatherapeuten in Einzel- und Gruppentherapien versorgt. Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel 18 Tage.
Mindestens einmal in der Woche werden in einer gemeinsamen Sitzung Therapieerfolge und weitere Maßnahmen für die Patienten besprochen und abgestimmt.
Mit dem Konzept bietet das Team unter der Leitung der Oberärztin Stephanie Rogge-Wewel einen ganzheitlichen Ansatz, chronische Schmerzen zu mildern und den Patienten zu deutlich mehr Lebensqualität zu verhelfen.
Informationen zur stationären Multimodalen Schmerztherapie im AMEOS Klinikum Warendorf erhalten Sie im Sekretariat der Klinik für Anästhesie.