Die Chirurgie am AMEOS Klinikum Halberstadt hat sich in den vergangenen Jahren gezielt weiterentwickelt. Besonders die Viszeralchirurgie wurde strukturell neu ausgerichtet, um Patientinnen und Patienten eine spezialisierte Versorgung auf hohem medizinischem Niveau zu bieten. Unter der Führung von Prof. Dr. med. Martin Kruschewski, Leiter des Zentrums für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, liegt der Fokus heute klar auf größeren und anspruchsvolleren Operationen.
Neuausrichtung
„Wir haben die ambulanten Operationen konsequent in unsere Poliklinik verlagert, sodass wir uns im stationären Bereich auf komplexere viszeralchirurgische Eingriffe konzentrieren können“, erklärt Prof. Dr. med. Martin Kruschewski. Am AMEOS Klinikum Halberstadt zählen dazu insbesondere die onkologische Viszeralchirurgie mit Schwerpunkt auf der operativen Therapie des kolorektalen Karzinoms, die endokrine Chirurgie sowie die Behandlung sämtlicher Bauchwandhernien im Rahmen des Hernienzentrums.
Minimalinvasiver Ansatz
Ein zentraler Bestandteil der medizinischen Strategie am AMEOS Klinikum Halberstadt ist der konsequente Einsatz minimalinvasiver Operationsverfahren. „Wann immer es medizinisch sinnvoll ist, führen wir Operationen in der sogenannten Schlüssellochtechnik durch“, erklärt Prof. Dr. med. Martin Kruschewski. Diese schonende Form der Chirurgie bietet für Patientinnen und Patienten deutliche Vorteile: Sie sind in der Regel schneller wieder mobil, benötigen weniger Schmerzmittel und haben ein geringeres Risiko für postoperative Komplikationen wie Thrombosen oder Lungenentzündungen. In vielen Fällen lässt sich dadurch auch die Dauer des Krankenhausaufenthalts verkürzen.
Häufige Eingriffe
Zu den häufigsten Behandlungsfeldern der viszeralchirurgischen Abteilung am AMEOS Klinikum Halberstadt gehören Hernienoperationen, Gallenblasenentfernungen sowie Blinddarmentfernungen.
Hohe Spezialisierung
Durch die Ausstattung und die Erfahrung der Operateure ist das AMEOS Klinikum Halberstadt auch in der Lage, komplexe chirurgische Eingriffe durchzuführen. „Wir können auch sehr aufwendige Operationen vornehmen, bei denen mehrere Organe gleichzeitig behandelt werden müssen, sowohl geplant als auch im Notfall“, betont Prof. Dr. med. Martin Kruschewski.
Qualität und Sicherheit
Die Behandlungsqualität steht im OP-Alltag am AMEOS Klinikum Halberstadt an oberster Stelle. Jeder Patient wird vor einem geplanten Eingriff ambulant durch einen Facharzt vorbereitet. „Die Indikation wird sorgfältig geprüft, das OP-Verfahren festgelegt und mit dem Patienten ausführlich besprochen“, erläutert Prof. Dr. med. Martin Kruschewski. Am Operationstag wird kein Eingriff ohne vollständig ausgefüllte Checkliste durchgeführt, zudem ist währenddessen stets mindestens ein Facharzt anwesend. In der Nachbehandlungsphase erfolgen regelmäßige Visiten sowie notwendige diagnostische und therapeutische Maßnahmen.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Bei komplexen Erkrankungen setzt das Haus konsequent auf interdisziplinäre Zusammenarbeit. „Patienten mit Krebserkrankungen werden grundsätzlich gemeinsam mit Radiologie, Gastroenterologie, Onkologie und weiteren Fachdisziplinen betreut“, erklärt Prof. Dr. med. Kruschewski. Wöchentliche Tumorkonferenzen stellen sicher, dass für jeden Patienten ein leitliniengerechtes Behandlungskonzept erarbeitet wird, über dessen Umsetzung letztlich der Betroffene entscheidet.
Blick in die Zukunft
Für die kommenden Jahre erwartet Prof. Dr. med. Martin Kruschewski weitere technische Fortschritte in der Viszeralchirurgie. „Robotisch assistierte Operationen werden weiter zunehmen und insbesondere bei komplexen Eingriffen zu besseren onkologischen und funktionellen Ergebnissen führen“, sagt der Professor. Das AMEOS Klinikum Halberstadt verfolgt diese Entwicklungen aufmerksam und richtet seine medizinische Ausrichtung weiterhin konsequent an Qualität und Patientensicherheit aus.
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