AMEOS Gruppe

Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

Kontakt Sekretariat

Andrea Merten


+49 3941 64 2502
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Kontakt CI-Team

Uta Uhde


+49 3941 64 6209
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Aktuelle Informationen

Wir sind für Sie da

Zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus finden alle wichtigen Informationen zur aktuellen Besuchsregelung hier.

Wir sind für Ihre Gesundheit da. Sie sind auch in Corona-Zeiten bei uns sicher.

Die Klinik umfasst einen modern eingerichteten stationären Bereich zur Behandlung von 66 Patienten auf zwei Stationen und eine nach fortschrittlichen Gesichtspunkten ausgestattete Klinikambulanz mit einer umfassenden Funktionsdiagnostik für Patienten mit Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen sowie phoniatrischen Erkrankungen.

Der HNO-Klinik organisatorisch angegliedert ist eine fachlich selbstständige Fachabteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit eigenem stationären Bereich und Ambulanz. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit in unserer Klinik ist eine hochqualifizierte Diagnostik und Therapie von Hör-, Sprach- bzw. Sprech- und Stimmstörungen möglich.

Leistungsspektrum

  • Mikrochirurgie des Ohres einschließlich hörverbessernder Operationen
  • Cochlear Implant Operationen bei gehörlosen Patientinnen und Patienten
  • implantierbare Hörsysteme
  • knochenverankerte Hörgeräte
  • Mikrochirurgie des Kehlkopfes
  • operative Behandlung aller Tumorerkrankungen des Fachgebietes einschließlich Entfernung des Kehlkopfes
  • funktionelle und plastische Operationen der Nase und Nasennebenhöhlen sowie der ableitenden Tränenwege
  • Chirurgie der Speicheldrüsen (besonders der Ohrspeicheldrüse)
  • operative Entfernung der Rachen- und Gaumenmandeln
  • plastisch-kosmetische Operationen im Kopf-Hals-Bereich (z.B. operatives Anlegen von abstehenden Ohren)
  • nach entsprechender Indikationsstellung Durchführung von ambulanten operativen Eingriffen
  • konservative Behandlung aller Erkrankungen des Fachgebietes wie Hörstürze und Tinnitus
  • Diagnostik und Therapie phoniatrischer Erkrankungen (Schluckstörungen sowie Sprech- und Stimmstörungen)
  • Diagnostik von Hörstörungen im Kindesalter
  • Hörscreening bei Neugeborenen und Allergietestung

Für diese Aufgaben stehen modernste Geräte der Funktionsdiagnostik in der Ambulanz sowie freundlich ausgestattete Patientenzimmer auf den Stationen zur Verfügung. Zwei Operationssäle ermöglichen mit nach dem neuesten Stand des Fachgebietes ausgerüstetem Inventar (Operationsmikroskope, Endoskopie, computergestütztes Operationsnavigationssystem, Einsatz von CO2-Lasertechnik) hervorragende Erfolge.  

Terminabsprache:
Zentrales Belegungsmanagement

Tel. +49 (0)3941 64-2297
Fax +49 (0)3941 64-2606

Sprechstunde des Chefarztes der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Dr. med. Jörg Langer

Terminabsprache:

Zentrales Belegungsmanagement

Tel. +49 (0)3941 64-2297
Fax +49 (0)3941 64-2606


Spezialsprechstunden
Sprechstunde für Patienten nach Ohroperation

Tel. +49 (0)3941 64-2297

Montag und Mittwoch: 14.00 bis 15.30 Uhr

Freitag: 12.00 bis 13.00 Uhr
Koordination: Chefarzt Dr. med. Jörg Langer


Dispensaire für Tumorpatienten (onkologische Sprechstunde)

Montag: 14.00 bis 15.30 Uhr
Donnerstag: 14.00 bis 15.30 Uhr (sowie nach Vereinbarung)
Koordination: Ltd. OA Dr. med. Wolfram Pethe

Sprechstunde für Phoniatrie und Pädaudiologie
nach Absprache
 

In der Abteilung für Funktionsdiagnostik stehen zur Erkennung von Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich modernste Geräte zur Verfügung. So können Erkrankungen des Hör- und Gleichgewichtsorganes, der Nase und des Kehlkopfes diagnostiziert werden. Zur Feststellung von Hörstörungen werden neben der Bestimmung der Hörschwelle auch objektive Verfahren zur Ermittlung eines Innenohrschadens eingesetzt. In diesem Zusammenhang sei die Messung otoakustischer Emissionen (Antworten der Haarzellen im Innenohr auf akustische Reize) und die BERA (akustische Reizung des Hörnerven) erwähnt.

Des weiteren können mit Screening-Methoden bereits Hörstörungen bei Neu- und Frühgeborenen diagnostiziert werden und eine effektive, schnellstmögliche Behandlung eingeleitet werden. Die HNO-Klinik gehört zu den Institutionen in Sachsen-Anhalt, welche die sogenannte Konfirmationsdiagnostik bei auffälligen Neugeborenen-Hörscreenings anbieten. Bei gehörlosen und schwergradig schwerhörigen Patienten kann die vollständige vor Cochlea Implant-Operationen notwendige Diagnostik durchgeführt werden. Für Erkrankungen im Bereich des Gleichgewichtsorganes stehen spezielle Untersuchungsmethoden mit computergestützter Auswertung zur Verfügung. Durch diese hochspezialisierte Technik ist es möglich, zwischen verschiedenen Erkrankungen des Vestibularorganes zu unterscheiden.

Im Rahmen der Spezialsprechstunden bieten wir Ultraschalluntersuchungen der Kopf-Hals-Region an. Mit der vorhandenen digitalen Videostroboskopie - Einheit (eine computergestützte Aufzeichnung der Kehlkopfstrukturen und krankhafter Veränderungen im Bereich des Kehlkopfes) stehen hervorragende Möglichkeiten zur Veranschaulichung anatomischer Strukturen, auch für den Patienten, zur Verfügung. Durch die Festplattenspeicherung ist jederzeit ein Zugriff auf bereits vorhandene Befunde zur Kontrolle einer effektiven Behandlung möglich.

Beeinträchtigungen im Bereich der oberen Luftwege, insbesondere der Nase und Nasennebenhöhlen sowie von Schmeckstörungen, können durch spezielle Untersuchungsverfahren (Rhinomanometrie, Rhinoresistometrie, Gustometrie, Olfaktometrie) erfasst werden. Die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen HNO-Ärzten ermöglicht unseren Patienten eine effiziente Behandlungsstrategie der Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich.

Die Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie bietet ein umfangreiches Spektrum zur Diagnostik und Therapie von Stimm-, Sprach-, Schluck- und kindlichen Hörstörungen.
Wir greifen auf eine langjährige Erfahrung zurück. Als Ansprechpartner stehen Prof. Dr. med. Klaus Begall sowie Juliane Kittke, Logopädin, zur Verfügung.
Zudem arbeiten wir interdisziplinär eng mit Fachärzten anderer Kliniken, z.B. der Kinderklinik, Medizinischen Klinik, Radiologie, Neurologie und Physiotherapie zusammen.

Unser Leistungsspektrum umfasst die Diagnostik, Therapie und Beratung folgender Krankheits- und Störungsbilder:

- Heiserkeit, Stimmstörungen,

- Funktionelle Dysphonie:
z.B. auf Grund von hoher Stimmbelastung, ungünstiger Technik beim Sprechen mit häufigem Räuspern, Schmerzen, Hustenreiz

- Erstellung eines Phoniatrischen Gutachtens (Stimmgutachten)

- Unklare Schluckbeschwerden, Globus- bzw. Fremdkörpergefühl, „Steckenbleiben“ von Nahrung und Tabletten, Halsschmerzen

- Sprachentwicklungsverzögerung bzw. –Störung bei Kindern: Erstellen eines Sprach- und Sprechstatus, Therapieempfehlungen

- Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS), siehe unten

- Betreuung von Patienten nach einem Schlaganfall mit Aphasie-, Dysarthrie- und Schluckdiagnostik (FEES, FESA), zügiger Einleitung einer Therapie während des stationären Aufenthaltes und Empfehlungen bezüglich einer Rehabilitation (Kur) und der weiteren ambulanten Behandlung

- Neugeborenenhörscreening

- umfassende Betreuung von Kindern mit Hörminderung/ Schwerhörigkeit, Abklärung möglicher Ursachen, Therapieentscheidung, ggf. operative Maßnahmen (z.B. Entfernung von Wucherungen, Einlegen von Paukenröhrchen), Einleitung von Fördermaßnahmen, Hörgeräteanpassung, ggf. Cochlea-Implantat (CI)

- Stimmrehabilitation nach Kehlkopfentfernung (Laryngektomie)

Zur Diagnostik stehen moderne Geräte zur Verfügung:

  • Indirekte Laryngoskopie (Kehlkopfuntersuchung mit starren und flexiblen Optiken) und Stroboskopie mit Videoaufzeichnung
  • Stimmfeldmessung, Stimmbelastungstest, Spektralanalyse
  • Umfassende audiometrische Verfahren (u.a. OAE, BERA, ASSR, Freifeldaudiometrie, Impedanzmessung), langjährige Erfahrung in der Kinderaudiometrie
Operative Therapie zur Stimmverbesserung:

Mikrochirurgie im Bereich des Larynx (Kehlkopf) z.B. bei:
Stimmlippenknötchen
Stimmlippenzysten
Reinkeödemen
Synechien (Vernarbungen)
Stimmlippenstillstand, unvollständiger Stimmlippenschluss (Glottisschlussinsuffizienz), z.B. Augmentation, Thyroplastiken
Bösartige Neubildungen und deren Vorstufen im Bereich des Kehlkopfes

Arbeitskreis Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)
Unter AVWS verstehen wir Störungen in der Wahrnehmung und Verarbeitung des Gehörten, obwohl das sogenannte periphere Hören intakt ist.
Um eine solche Störung festzustellen, sind verschiedene Untersuchungen und Tests notwendig.
Die Diagnostik sowie die Therapie einer AVWS erfolgt bei Kinder zwischen dem sechsten und zwölften Lebensjahr.
Um eine ganzheitliche Diagnostik durchführen zu können, gründete sich der Arbeitskreis „Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung“.

In diesem Gremium arbeiten

  • Sonderpädagogen
  • Fachärzte für HNO/Phoniatrie
  • Psychologen
  • Logopäden
  • Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie

Cochlea Implantat (CI)

Besonderen Stellenwert hat die Diagnostik und Therapie von gehörlosen Patientinnen und Patienten und deren operative Versorgung mit einem Cochlear Implant. Die sich an eine derartige Operation anschließende Rehabilitation erfolgt im "Cochlear Implant Rehabilitationszentrum Halberstadt". Eine ärztliche Betreuung wird von uns selbstverständlich garantiert.

Seit September 1998 wurden an der HNO-Klinik in Halberstadt mehr als 1.400 Cochlea Implantat-Operationen durchgeführt. Die Altersverteilung zum Zeitpunkt der Implantation reicht von 10 Monaten bis 90 Jahren. (Stand: September 2019)

Ein Cochlea Implantat (CI) oder Cochlear Implant (engl.) ist eine elektronische Innenohrprothese für gehörlose oder hochgradig schwerhörige Menschen, die mit konventionellen Hörsystemen nicht ausreichend rehabilitiert werden können. Das CI ersetzt die Funktion der Hörsinneszellen in der Hörschnecke (Cochlea), wandelt Schallwellen in elektrische Impulse um und stimuliert den Hörnerven direkt in der Hörschnecke. Die Innenohrprothese ermöglicht die akustische Sinnesfähigkeit wiederzuerlangen bzw. erstmals akustische Reize wahrzunehmen. Damit wird das kommunikatives Umfeld erweitert und die betroffenden Personen erfahren eine neue Lebensqualität.

In der HNO-Klinik des AMEOS Klinikum Halberstadt erfolgt sowohl die Diagnostik von Hörstörungen als auch die Versorgung mit Cochlea Implantat-Systemen. Im Anschluss an die CI-Operation erfolgt die notwendige Rehabilitation im Cochlea Implant-Rehabilitationszentrum Sachsen-Anhalt (CIR) in Trägerschaft des Diakonissen-Mutterhaus Cecilienstift. Das CIR Halberstadt wurde bereits 1993 gegründet und arbeitet seit dem Beginn der CI-Versorgung in Halberstadt eng mit der HNO-Klinik zusammen.

Voraussetzung für eine Implantation ist die weitgehend einwandfreie Funktion des Hörnerven und aller weiteren Hirnstrukturen, die für die Analyse des Gehörten verantwortlich sind. Durchführung der Operation bei Menschen mit:

  • beidseitiger, hochgradiger oder an Taubheit grenzende Innenohrschwerhörigkeit, die trotz optimaler Hörgeräteversorgung keine ausreichende soziale Kommunikationsfähigkeit erlaubt
  • Kinder, die mit an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit geboren werden
  • einseitiger Taubheit (SSD)
    (Menschen klagen über deutlich eingeschränktes Hören im Störschall (Cocktail-Party-Effekt) und über den Richtungshörverlust.)
  •  tieftonal erhaltenem Restgehör (Auf Grund des Hochtonhörverlustes durch Hörgeräte nur unzureichend rehabilitiert werden können. Für diese Menschen besteht die Möglichkeit zur Versorgung mit einem kombinierten elektrischen und akustischen System, sogenannte EAS- oder Hybrid-Cochlea Implantate.)

Vor der Operation wird ein vielfältiges Diagnostikprogramm in unserer HNO-Klinik durchgeführt. An diesem mehrtägigen Programm sind Fachleute unterschiedlicher Richtungen beteiligt: HNO-Bereich, Radiologie, Anästhesie, internistischer Bereich und psychologisch geschultes Personal, Sprechwissenschaftler und Physiker. Die Operation selbst dauert etwa zwei Stunden. Anschließend müssen die Operierten circa fünf Tage in der HNO-Klinik verweilen.

Nach einer Einheilzeit von insgesamt vier bis sechs Wochen wird dann das Gerät an die individuellen Hörbedürfnisse angepasst und die spannende Phase des neuen Hörens kann beginnen. Dies erfolgt im Cochlear-Implant-Rehabilitationszentrum Halberstadt.

Im Anschluss an die CI-Operation erfolgt die notwendige Rehabilitation im Cochlea Implant-Rehabilitationszentrum Sachsen-Anhalt (CIR) in Trägerschaft des Diakonissen-Mutterhaus Cecilienstift. Das CIR Halberstadt wurde bereits 1993 gegründet und arbeitet seit dem Beginn der CI-Versorgung in Halberstadt eng mit der HNO-Klinik zusammen.

Im Reha-Zentrum erhalten Patientinnen und Patienten, die mit einem Cochlea Implantat operativ versorgt wurden, eine intensive Hör- und Sprachtherapie. Die Rehabilitation ist wichtiger und unverzichtbarer Teil der CI-Versorgung. Der Rehabilitand erhält in der Regel 40 bis 60 Tage Hör- und Sprachtherapie in einem Zeitraum von eineinhalb bis drei Jahren.

Zur Gewährleistung und Unterstützung des umfassenden Rehabilitationsprogramms sind im Cochlea Implant-Rehabilitationszentrum Hörbehindertenpädagogen, Logopäden, eine Sprechwissenschaftlerin und Audiologen beschäftigt.

Daneben erfolgt die Beratung und Betreuung durch das ärztliche Personal des AMEOS Klinikums Halberstadt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene bekommen nach der Implantation eines Sprachprozessor. Dieser wird auf die individuellen Bedürfnisse eingestellt, um einen optimalen Hörerfolg zu gewährleisten. Die Rehabilitation bezieht sich nicht nur auf das Erlernen des Hörens, auf das Wahrnehmen und Zuordnen akustischer Reize, sondern muss vielmehr auch die Herausbildung und Schulung der Sprache berücksichtigen. Auf Alter, Anamnese und individuelle Gegebenheiten abgestimmte Therapieprogramme beziehen die gesamte Persönlichkeit in den Rehabilitationsprozess ein.

 

Für Interessierte und betroffene Personen steht in unserer Region der Cochlear Implant Verband Mitteldeutschland zur Verfügung. Hier kann professionelle Hilfe und Unterstützung auf dem Weg zum Cochlea Implantat gefunden werden. Die Mitglieder des Verbandes sind selbst CI-Träger oder betreuen Kinder mit CI.

Nach Beendigung der Rehabilitationsphase bleiben wir gern Ihr Ansprechpartner für Fragen und Probleme rund um ihr Leben mit dem CI. Einmal im Jahr führen wir zudem eine Kontrolle durch und überprüfen, ob die Hörfertigkeiten stabil, Implantat und Sprachprozessor funktionsfähig sind.

Das CI-Team am AMEOS Klinikum Halberstadt unterstützt Sie gern zum Beispiel bei der Kommunikation mit öffentlichen Stellen und Krankenkassen. Haben Sie Fragen, dann rufen Sie uns an 03941 64-6209 oder schreiben uns eine Mail ci-info.hno@halberstadt.ameos.de.

Ihr CI-Team

 

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Jörg Langer

Chefarzt HNO-Klinik
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Adresse:
AMEOS Klinikum Halberstadt
Gleimstraße 5
D-38820 Halberstadt
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