AMEOS Gruppe

Affektive und Psychotische Störungen

Corona Hinweise

Am 14.04. haben wir unser Besuchsverbot gelockert. Besuche auf dem Gelände des AMEOS Klinikums Hildesheim sind wieder gestattet, in Innenräumen jedoch verboten. 

Das Zentrum für Affektive und Psychotische Störungen ist spezialisiert auf die Behandlung von Patientinnen und Patienten zwischen 18 Jahren bis ins hohe Lebensalter mit Affektiven oder Psychotischen Störungen. Als Maximalversorger bieten wir eine auf die aktuelle Situation und Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten abgestimmte kompetente Behandlung an. Dabei verfolgen wir die nachfolgenden Behandlungsziele:

  • Förderung von Krankheitseinsicht und Adhärenz/Psychoedukation
  • Erhöhung der Lebensqualität
  • Motivationsbildung und Stressreduktion
  • Tagesstruktur, Ressourcenstärkung und Förderung der Selbstverantwortung
  • Achtsamkeit, Selbstfürsorge und Aktivierung der Selbstheilungskräfte
  • Reduktion von Krankheitssymptomen und Funktionsbeeinträchtigung
  • Schnellstmögliche leitliniengerechte Behandlung einer Psychose mit dem Ziel der Verbesserung der Prognose durch Abnahme der Dauer der unbehandelten Psychosen
  • Symptomfreiheit

Zentrumsstruktur

Bereich A1 (Akutpsychiatrie mit Intensiveinheit)

Im Bereich A1 des Zentrums für affektive Störungen und Psychosen werden Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren behandelt, die eine Intensivbehandlung benötigen. Der Bereich unterteilt sich in einen geschützten Intensivbereich und einen geschützten Bereich für eine akute Aufnahmesituation. Beide Bereiche verfügen über einen Zugang zum Garten.

Nach Ihrer Aufnahme in den Bereich A1 erstellen wir gemeinsam mit Ihnen einen multiprofessionellen Behandlungsplan, der individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Therapieziele und Maßnahmen werden wöchentlich evaluiert und unter fachärztlichem Einbezug an Ihre Situation angepasst. Im Bereich A1 wird das sogenannte Safewards-Konzept mit speziellen deeskalierenden Interventionen angewendet.

Behandlungsziele

  • Sicherung des Überlebens durch reduzierte Fremd- und Eigengefährdung und hohe Sicherheitsstandards
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Abnahme von Krankheitssymptomen
  • Übernahme von Eigenverantwortung mit freier Willensbildung
  • Kurzfristige Krisenintervention im geschützten Rahmen
  • Überleitung in ein offen geführtes Behandlungssetting
Bereich A2 (Psychosen-Psychotherapie und Sozialpsychiatrie)

Im Bereich A2 des Zentrums für affektive Störungen und Psychosen werden Patientinnen und Patienten ab dem 18. Lebensjahr behandelt, die nicht oder nicht mehr einer Intensivbehandlung benötigen. Personen mit akuter Suizidalität, Fremdgefährdung und akuten Psychosen finden im Bereich A1 die notwendige Behandlung.

Nach der Aufnahme wird gemeinsam mit Ihnen ein multiprofessioneller und individuell auf Sie abgestimmter Behandlungsplan erstellt, welcher regelmäßig angepasst und evaluiert wird. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Vermittlung und Festigung einer sinnvollen Tagesstruktur sowie in der Fähigkeiten Beziehungen und Kontakt zu gestalten. Ebenso steht im Bereich A2 die Wiederherstellung eines beruflichen und sozialen Umfelds im Vordergrund. Dieses Ziel soll durch die Besserung des psychischen Krankheitsbildes sowie der psychosozialen Stabilisierung und Sicherstellung der ambulanten Weiterbehandlung erreicht werden. Auch eine eventuell notwendige medikamentöse Begleitbehandlung kann im Bereich A2 erfolgen. 

Behandlungsziele

  • Verbesserung des psychischen Krankheitsbildes
  • Medikamentöse Begleitbehandlung und optimale Einstellung der Medikamente
  • Sicherstellung der ambulanten Weiterbehandlung
  • Psychosoziale Stabilisierung und soziale Wiedereingliederung
  • Trainings zur Herstellung und Erhaltung der Selbstständigkeit der Patienten und Patientinnen
  • Verbesserung der Lebenssituation und Lebensqualität
Bereich A3 (Depressionen und Bipolare Störungen)

Im Bereich A3 des Zentrums für affektive und psychotische Störungen werden Personen mit Depressionen und Manien in der postakuten Stabilisierungsphase behandelt.

Innerhalb eines individuellen und multiprofessionellen Behandlungskonzepts, welches gemeinsam mit unseren Patientinnen und Patienten regelmäßig angepasst und evaluiert wird, liegt unter anderem ein Schwerpunkt auf der Beziehungsgestaltung und im therapeutischen Selbstmanagement. Das Behandlungskozept ist dabei intensiv auf die explizite Krankheitsphase abgestimmt.

Behandlungsziele

  • Verbesserung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit
  • Reduzierung von Stimmungsschwankungen
  • Erhöhung der Lebensqualität durch konstruktive Lebensgestaltung
  • Erhaltung von persönlichen und familiären Beziehungen
  • Verbesserung der Stresstoleranz

Unsere Tageskliniken zum Zentrum Affektive und Psychotische Störungen befinden sich in den Außenstellen Hameln und Alfeld.

Unsere Institutsambulanzen zum Zentrum Affektive und Psychotische Störungen befinden sich in den Außenstellen Hameln und Alfeld.

Kontakt

Bitte wenden Sie sich für einen Termin zur Aufnahme an die zentrale Notfallambulanz unter der Telefonnummer 05121 103-7900.

Dr. med.

Maren Kempf

Chefärztin und Leiterin Zentrum Affektive und Psychotische Störungen

Christian Stillig

Pflegerische Zentrumsleitung

Johanna Garlipp

Stationssekretärin Zentrum Affektive Störungen und Psychosen
Adresse:
AMEOS Klinikum Hildesheim
Goslarsche Landstr. 60
D-31135 Hildesheim
Anfahrt