Seit 1986 begleitet der „EPPENDORFER – Zeitung für Psychiatrie und Soziales“ die fachlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Psychiatrie, Psychotherapie und Sozialarbeit. Die Zeitung, die in dieser Form einzigartig ist, versteht sich seit jeher als unabhängige, engagierte und kritische Stimme in einem sensiblen und dynamischen Versorgungsfeld. Keine andere Fachpublikation ist so nah an den Menschen, Einrichtungen und Fachkräften, die täglich Verantwortung für das Wohl und die Teilhabe anderer übernehmen. Sie macht ihre Herausforderungen, Erfahrungen und Perspektiven sichtbar und bietet ihnen von Beginn an eine verlässliche Stimme.

Die Publikation rückt aktuelle Entwicklungen in der psychiatrischen Versorgung ebenso in den Fokus wie neue wissenschaftliche Erkenntnisse, fachliche Impulse aus der Praxis sowie innovative Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Ein wesentliches Merkmal des EPPENDORFER ist dabei die Vielfalt der Perspektiven: Fachkräfte, Betroffene und Angehörige kommen regelmäßig zu Wort und tragen zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit zentralen Fragen der sozialen und gesundheitlichen Versorgung bei.

Im Hans-Ralfs-Haus für Kunst und Kultur in Neustadt in Holstein wurde im Beisein zahlreicher Gäste das 40-jährige Jubiläum des EPPENDORFER gefeiert. Im Mittelpunkt stand die Präsentation aller 40 Titelseiten des Magazins, die die publizistische Entwicklung über vier Jahrzehnte anschaulich dokumentierten. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch eine Ausstellung ausgewählter Werke der Outsiderkunst aus der Sammlung Turhan Demirel, in die die Leiterin des Hauses, Anke Kessenich, einführte. Gezeigt werden Meisterwerke des Genres wie z.B. eine Radierung von Johann Hauser, einem der wichtigsten Vertreter der Gugginger-Künstler aus Wien, oder auch 2 Farblithografien des Berliner Ausnahme-Künstlers Friedrich Schröder-Sonnenstern. Beide Präsentationen setzten besondere Akzente und verliehen der Jubiläumsfeier einen kulturellen Rahmen.

Seit 2019 wird der EPPENDORFER von der AMEOS Gruppe herausgegeben. Damit ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Mediums in einem stabilen organisatorischen Rahmen verankert, ohne seinen unabhängigen und pluralen Charakter zu verlieren.

Michael Dieckmann, CDO der AMEOS Gruppe und Herausgeber des EPPENDORFER, führte in seiner Ansprache aus: „Als Herausgeber ist es unser Anspruch, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und den Dialog zwischen Praxis, Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern. Der EPPENDORFER steht seit fast vier Jahrzehnten für eine fachlich fundierte und kritisch-konstruktive Begleitung der Entwicklungen in Psychiatrie und Sozialarbeit. Besonders wichtig ist uns dabei die Nähe zu den Menschen, die in diesem Versorgungssystem arbeiten, leben oder Unterstützung erfahren.“

Chefredakteurin Anke Hinrichs ergänzt: „Der EPPENDORFER lebt von der Vielfalt der Stimmen und der Nähe zur Praxis. Unser Anspruch ist es, Entwicklungen nicht nur abzubilden, sondern kritisch einzuordnen und zugleich Raum für Perspektiven zu schaffen, die im fachlichen und gesellschaftlichen Diskurs sonst leicht überhört werden.“

Ein besonderer Bestandteil des Projekts ist die enge Zusammenarbeit mit der AMEOS Eingliederung Neustadt in Holstein: Bewohnerinnen und Bewohner unterstützen dort den Versand der Zeitung im Rahmen eines arbeitstherapeutischen Angebots. Dieses Engagement verbindet praktische Teilhabe mit einem wichtigen Beitrag zur Verbreitung fachlich relevanter Informationen im Bereich Psychiatrie und Soziales.

Der EPPENDORFER bleibt damit auch weiterhin ein Medium, das fachliche Debatten begleitet, Entwicklungen einordnet und unterschiedliche Perspektiven zusammenführt – nah an der Praxis, nah an den Menschen.

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Alle Informationen zur Zeitung für Psychiatrie und Soziales finden Sie unter eppendorfer.de