Der Bedarf an tagesklinischen Behandlungsplätzen für junge Erwachsene mit Angst- und Depressionsstörungen wächst kontinuierlich. Immer mehr Patientinnen und Patienten benötigen und wünschen sich eine intensive therapeutische Behandlung, die sich gleichzeitig gut in ihren Alltag integrieren lässt. Auf diese Entwicklung reagiert das AMEOS Klinikum Bremen und baut sein teilstationäres Angebot gezielt aus.


Zum 1. Januar 2026 wurde das bisher vollstationäre Behandlungsangebot für junge Erwachsene in eine moderne Tagesklinik überführt. Die spezialisierte Behandlung bleibt dabei vollständig erhalten und wird konsequent weiterentwickelt. Patientinnen und Patienten nehmen tagsüber an allen therapeutischen Angeboten teil und kehren am Abend in ihr gewohntes Umfeld zurück. „Diese alltagsnahe Behandlungsform fördert die nachhaltige Stabilisierung und entspricht den heutigen Anforderungen an eine zeitgemäße psychiatrische Versorgung“, betont Krankenhausdirektorin Nadine Armonies. 


Studien, wie die vom Robert Koch-Institut durchgeführte JEPSY-Studie zur psychischen Gesundheit junger Erwachsener, zeigen, dass psychische Erkrankungen in dieser Altersgruppe weit verbreitet sind und sich insbesondere seit der Corona-Pandemie deutlich verstärkt haben. Ein erheblicher Anteil der 18- bis 25-Jährigen berichtet über depressive Symptome, Angststörungen oder eine insgesamt hohe psychische Belastung. Gleichzeitig besteht eine erkennbare Versorgungslücke, da viele Betroffene keinen oder keinen ausreichenden Zugang zu geeigneten Behandlungsangeboten haben. 
 

Mit der Erweiterung der Tagesklinik stärkt das AMEOS Klinikum Bremen seine Leistungsfähigkeit deutlich. Künftig stehen 181 vollstationäre und 60 teilstationäre Plätze zur Verfügung und damit insgesamt fünf Plätze mehr als bisher. Damit schafft das Klinikum zusätzliche Behandlungskapazitäten und reagiert aktiv auf die hohe Nachfrage nach tagesklinischen Angeboten. Das AMEOS Klinikum Bremen setzt mit diesem Schritt ein klares Zeichen für eine bedarfsgerechte, moderne und zukunftsorientierte Versorgung psychisch erkrankter Menschen in der Region