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Schmerzmedizin

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Aktuelle Information

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur aktuellen Besucherregelung.

ACHTUNG: Es gilt eine Testpflicht für Ambulante Patientinnen und Patienten.

Wir sind für Ihre Gesundheit da. Sie sind auch in Corona-Zeiten bei uns sicher.

Alle kennen den akuten Schmerz in seiner Warnfunktion, er soll dem Körper signalisieren: Achtung, hier stimmt etwas nicht! Besteht der Schmerz allerdings über Wochen und Monate, geht diese Warnfunktion verloren, der Schmerz wird chronisch, er wird zu einer eigenen Krankheit. Für Betroffene ist diese Krankheit oft von lebensprägender Bedeutung: Über Veränderungen und Lernprozesse des Nervensystems kommt es zu einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit, psychischer Belastung und Beeinträchtigung in allen Lebensbereichen. Es entwickelt sich ein Teufelskreis, aus dem viele Patientinnen und Patienten ohne spezialisierte Hilfe durch die Schmerzmedizin nicht herausfinden.

Die Schmerzmedizin am AMEOS Klinikum St. Marien Oberhausen hat schon eine langjährige Tradition. Leitliniengerecht und nach den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen werden bis zu 16 Patientinnen und Patienten stationär sowie mehr als 500 chronische Betroffene pro Quartal ambulant durch unsere fachliche Expertise betreut. Darüber hinaus stehen wir auch den anderen Fachabteilungen der AMEOS Klinika Oberhausen konsiliarisch für spezielle schmerzmedizinische Fragestellungen zur Seite.

Die Akutschmerztherapie z. B. nach Operationen wird von den Kolleginnen und Kollegen der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie im AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen durchgeführt.

Hier erhalten Sie einen Überblick über unser umfangreiches Leistungsspektrum.

Unsere Behandlungsschwerpunkte sind u. a.

  • Chronische Schmerzen des Bewegungsapparates (z. B. chronische Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Schmerzen an Sehnen, Muskeln und Bindegewebe)
  • Chronische Kopf- und Gesichtsschmerzen (z. B. Spannungskopfschmerzen, Migräne, Trigeminusneuralgie)
  • Fibromyalgie
  • Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen
  • Nervenschmerzen (z. B. bei CRPS/M. Sudeck, Gürtelrose, Amputationen)
  • Langandauernde Schmerzen nach Operationen
  • Schmerzen durch Medikamentenübergebrauch
  • Entwöhnung bei Schmerzmittelabhängigkeit
  • Schmerzbedingte Schlafstörungen

Ziel unserer stationären interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie (Dauer 10 oder 17 Tage) ist es, den Kreislauf von langandauerndem Schmerz - Anspannung - Bewegungseinschränkung - Ausweglosigkeit und Depression - Schmerzverstärkung zu durchbrechen. Wir kombinieren verschiedene, sich ergänzende Therapieverfahren, durch die Sie Möglichkeiten erlernen, die Auswirkungen einer chronischen Schmerzerkrankung auf den körperlichen, seelischen und sozialen Bereich Ihres Lebens zu begrenzen. Durch körperliche Aktivität, ärztliche und psychotherapeutische Betreuung sowie medikamentöse Unterstützung versuchen wir gemeinsam mit Ihnen, den Schmerz in den Griff zu bekommen.

Schmerztherapie ist Teamarbeit! SIE als Patientin und Patient sind ebenfalls Mitglied im Team und dabei entscheidend für den Therapieerfolg!

Folgende Therapiebausteine stehen uns u. a. zur Verfügung:

  • Individuelle medizinische Maßnahmen: Optimierung der medikamentösen Therapie, spezielle Injektionen an Nerven, Gelenken, Muskeln oder Wirbelsäule, Infusionsbehandlungen
  • Psychologisch-verhaltenstherapeutische Maßnahmen: Entwicklung von Krankheitsbewältigungsstrategien, Achtsamkeitstraining, Einzel- und Gruppentherapien, Edukation
  • Physiotherapeutische Maßnahmen: Ausführliche Befunderhebung und Erstellung eines individualisierten Trainingsplans, Einzelbehandlungen, Manuelle Therapie, Faszientraining, Gruppentraining (Rückenschule, Nordic Walking, Yoga u. a.), Gerätetraining, Anleitung zu Eigenübungen
  • Physikalische Therapie: Bewegungsbad, verschiedene Wärme- und Kälteanwendungen
  • Entspannungsübungen: Anleitung und Erlernen von verschiedenen Entspannungstechniken wie z. B. Entspannung nach Jacobson, Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training, Yoga nidra
  • Ergotherapeutische Maßnahmen: Hilfsmittelberatung, Kreativangebot und individuelle Einzelbehandlungen, Spiegeltherapie
  • Alternativmedizinische Maßnahmen: Körper- und Ohrakupunktur, Triggerpunktbehandlung, Kinesiotaping, Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS), Schröpfen
  • Blutegelbehandlung bei speziellen Indikationen
  • Aromapflege: Nutzung der Heilkraft ätherischer Öle zur Wiederherstellung der Harmonie von Körper und Seele
  • Ernährungsberatung

Unser interdisziplinäres Team macht sich in einem ausführlichen Vorgespräch ein genaues Bild von Ihnen und Ihrer Erkrankung, sichtet bereits erhobene Befunde und bespricht mit Ihnen, ob eine stationäre Schmerztherapie für Sie in Frage kommt. Bitte planen Sie für dieses Gespräch mindestens 1-2 Stunden Zeit ein.

Zur Terminvereinbarung oder bei Fragen melden Sie sich bitte in unserem Sekretariat unter der Telefonnummer: +49 208 8991 5901 oder per E-Mail: schmerzklinik.stm@ob.ameos.de.

Zum vorstationären Gespräch bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • Einweisung Ihrer haus- oder fachärztlichen Praxis
  • Alle vorliegenden Befunde und Arztbriefe
  • Aktuellen Medikationsplan
  • Ausgefüllte Fragebögen (Diese werden Ihnen nach der Terminvereinbarung zugeschickt oder Sie können sie hier herunterladen.)

Bitte beachten Sie, dass wir nur angemeldete Patientinnen und Patienten nach vorheriger Terminabsprache aufnehmen können, Notfallaufnahmen sind nicht möglich!

Wenn Schmerzen Ihren Alltag bestimmen und zu einem unerträglichen Begleiter werden, ist häufig eine Behandlung durch Spezialisten nötig.

Die Schmerzambulanz im AMEOS Klinikum St. Marien Oberhausen betreut mit individuellen Behandlungskonzepten seit vielen Jahren erfolgreich Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden. Dabei nehmen wir uns viel Zeit und besprechen mit unseren Patientinnen und Patienten gemeinsam die für sie am besten passende Therapieform. 

Im Rahmen der medikamentösen Schmerztherapie erfolgt eine Verordnung von cannabioiden Medikamenten, wenn erforderlich, nur im Form von Tabletten  bzw. Tropfen.

Leiterin der Schmerzambulanz ist Frau Dr. Elke Fortkamp-Schneider.

Sprechstunde nach Überweisung: Donnerstag: 09:00 – 15:00 Uhr
Termine nur nach Vereinbarung

Am Sprechstundentag werden keine Rezeptbestellungen angenommen und auch keine Rezepte ausgegeben.

Terminvereinbarung und Rezeptabholung:

Montag + Dienstag:  08:00 – 12:30 Uhr | 13:00 - 15:00 Uhr

Mittwoch:                  08:00 – 14:00 Uhr

Freitag:                       08:00 – 12:00 Uhr

Kontakt Schmerzambulanz:

Claudia Santini
Telefon: +49 208 8991 6940
Telefax: +49 208 8991 5949

E-Mail: claudia.santini@ob.ameos.de

Bei Notfällen wenden Sie sich bitte an ihre hausärztliche Praxis bzw. bei dringenden Notfällen an den ärztlichen Notfalldienst unter der Telefonnummer: 116 /117.

 

Dr. med.

Elke Fortkamp-Schneider

Chefärztin der Klinik für Schmerzmedizin
Dr. med.

Anna Christina Knauber

Leitende Oberärztin der Klinik für Schmerzmedizin

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AMEOS Klinikum St. Marien Oberhausen
Nürnberger Straße 10
D-46117 Oberhausen
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