Bianca Fries
„Durch die Digitalisierung bleibt mehr Zeit für die Versorgung der Patientinnen und Patienten.“

am AMEOS Klinikum St. Elisabeth Neuburg
Bianca Fries war als Super Key-User freigestellt und hat zwei weitere Standorte während der „Go-Live-Phase“ betreut.
„Deutlich einfacher fällt mir seit der Digitalisierung die Aufnahme der zu pflegenden Patientinnen und Patienten. Vor der Digitalisierung hatten wir teils noch eine analoge Patientendokumentation, was oft zu einem Zettelchaos und deutlich erhöhtem Zeitaufwand beitrug“, berichtet Bianca Fries, Gesundheits- und Krankenpflegerin und Studentin der Pflegepädagogik.
Für einen reibungslosen Ablauf ist es unabdingbar, kontinuierlich auf alle relevanten Daten und Befunde der Patientinnen und Patienten zugreifen zu können.
„Früher waren die Patientenkurven oft nicht vor Ort, da das Ärzteteam diese gerade hatte, oder die Patientinnen und Patienten bei Untersuchungen waren“, so Fries. Die Digitalisierung des Systems trägt zu einer deutlichen Qualitätssteigerung der Patientenversorgung bei.
Ihre Freistellung als Key User war herausfordernd: „Meine Kolleginnen und Kollegen und ich haben versucht, die Mitarbeitenden des Klinikums bestmöglich vorzubereiten, dennoch gab es vereinzelt Lücken in der selbstständigen Aneignung des Wissens durch Schulungen.“
Der größte Mehrwert der Digitalisierung liegt in der Patientensicherheit und Qualität der Patientenversorgung. „Durch die Digitalisierung kann ich vorherige Aufenthalte in unserem Krankenhaus einsehen und so bestmögliche Pflege planen und durchführen“, sagt die Gesundheits- und Krankenpflegerin.
Durch die Zeitersparnis hat sie mehr Zeit für die Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Die Zusammenarbeit mit dem Programmteam beschreibt die Studentin der Pflegepädagogik als sehr positiv: „Das Programmteam war sehr geduldig, sie haben alle Key-User sehr gut auf die digitale Transformation vorbereitet. Während der Go-Live-Phase waren sie im Haus präsent und haben bei Problemen, Schwierigkeiten und Unsicherheiten geholfen.“
Um einen bestmöglichen Start zu gewährleisten, war ein großes Team zur Problembehebung und Unterstützung vor Ort.