AMEOS Gruppe

Geburt ohne Angst und Schmerzen

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Dunja Limberg


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Christina Dettmar-Krebber


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Aktuelle Information

Wir sind für Ihre Gesundheit da.
Sie sind auch in Corona-Zeiten bei uns sicher.
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur aktuellen Besuchsregelung.

Der Geburtsschmerz wird nicht immer gleich empfunden. Ihr Befinden, Ihre Gedanken und Ihre Erwartungen beeinflussen das Schmerzempfinden unter der Geburt. Aus diesem Grunde ist es uns sehr wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Sie und Ihr Kind sich wohl, verstanden, sicher, selbstbestimmt und geborgen fühlen. Es ist nachgewiesen, dass ein niedriger Adrenalinspiegel gerade in der sogenannten Eröffnungsphase die Geburt sehr erleichtert.

Lesen Sie hier, wie wir Sie unterstützen möchten, eine schmerzarme Geburt zu erleben.

Unser Kreißsaalbereich ist so gestaltet, dass Sie hier die Unruhe des normalen Krankenhausbetriebes hinter sich lassen können.
Boden-Einbauleuchten werfen ruhiges Licht auf die in warmen Farben gehaltenen Wände. Die Holztöne des Mobiliars bieten eine behagliche Atmosphäre. In der Wartezone befindet sich ein gläserner Fußboden, dessen Quader sich zu einer beleuchteten Blumenwiese zusammensetzen. Die Entbindungsräume sind großzügig angelegt. An den Decken funkeln hunderte kleiner Sterne an einem imaginären Himmel.
Jeder Entbindungsraum verfügt über eine separate Dusche und ein WC.

Eine Geburt wird durch angeborene Instinkte geleitet. Wir möchten Ihnen das Gefühl geben, spüren zu dürfen, was Ihnen in dieser besonderen Situation gut tut. Sie sollen keine Hemmungen haben, laut zu sein, so zu atmen, stöhnen oder gebärden, wie sie gerade sein wollen, und jede mögliche Körperhaltung einzunehmen, die Ihnen bequem erscheint.

Sie entscheiden über die Geburtsposition

Ob Sie stehend, hockend, kniend oder im Wasser gebären möchten, bleibt Ihnen überlassen. Wir begleiten Sie dabei gerne.

Manche Frauen besitzen die Fähigkeit, sich vor der ganzen Welt „abzuschirmen“. Eine solche Selbstbestimmung – Privacy – ist günstig für den Geburtsverlauf. Dessen sind wir uns bewusst, bei normalem Verlauf brauchen Hebammen und Ärzt oder Ärztin eine gebärende Frau deshalb nicht durch wiederholte vaginale Untersuchungen zu stören. Allein vom Zuhören können wir viel über den Geburtsverlauf erfahren. 

Baden und Gebären im Wasser

Sie können bei uns ein Bad zur Entspannung nehmen und auch in einer Wanne gebären. Das Eintauchen in ein Becken voll warmen Wassers trägt sehr zur Eröffnung des Muttermundes bei. Obwohl die Kontraktionen im Wasser häufig weniger intensiv und weniger schmerzhaft sind, können Sie mehr bewirken. Nicht selten ist nach einem entspannenden Bad der Muttermund vollständig geöffnet. Das Eintauchen in körperwarmes Wasser senkt zudem drastisch den Adrenalinspiegel.

Wer sich zu einer Wassergeburt entschließt, kann dies in einer speziellen, geräumigen Entbindungswanne tun, die von einer warmen Leuchtwand umgeben ist, in der getrockneter Lavendel eingegossen ist.

In einem Geburtsvorbereitungskurs oder durch eine Anleitung unter der Geburt können Sie Techniken zur Entspannung erlernen und ausprobieren. Ruhiges und vertrauensvolles Durchatmen stärkt Ihr Körpergefühl und trägt zur Entspannung bei. Bewusste Körperhaltung und -ausrichtung sowie Massagen führen ebenfalls zur Entspannung und der Adrenalinspiegel wird gesenkt.

Homöopathische Mittel („Kügelchen“), Bachblütentherapie, Aromatherapie und Akupunktur sind Mittel aus der Erfahrungsmedizin. Wir setzen diese – wenn Sie es wünschen - sehr gerne ein, weil wir um ihre Vorteile und Erfolge wissen.

Wirksame Schmerzlinderung unter der Geburt

Die Periduralanalgesie (PDA) hat sich als besonders wirksame und schonende Form der Schmerzlinderung in der Geburtshilfe erwiesen. Unter örtlicher Betäubung wird ein sehr dünner Kunststoffschlauch (Katheter) zwischen zwei Wirbel bis in die Nähe der Rückenmarkshaut (Dura) eingeführt (Periduralraum). Über den Katheter können nach Bedarf wiederholt Schmerzmittel gegeben werden.

Anästhesisten zum Anlegen der PDA sind rund um die Uhr in der Klinik verfügbar.

Zur Anwendung in der PDA kommen Lokalanästhetika (lokale Betäubungsmittel) in Kombination mit stark wirksamen Schmerzmitteln in sehr niedriger Dosierung. Bei guter Schmerzlinderung können Sie die Beine noch bewegen, sodass Positionswechsel und Gehen mit Unterstützung gut möglich sind (Walking-PDA). Über eine programmierte Spritzenpumpe können Sie weitere Gaben über den Katheter selbst dosieren (patientenkontrollierte Analgesie).

Unter diesen Bedingungen ist mit einer PDA die Rate an Saugglocken-, Zangen- oder Kaiserschnittentbindungen nicht höher als bei einer Geburt ohne PDA. Auch bei einer Muttermundsweite unter drei Zentimetern kann eine PDA gelegt werden, insofern regelmäßige Wehentätigkeit beseht. Eine frühzeite Anlage der PDA kann sinnvoll sein.

Kontraindikationen

Es gibt Kontraindikationen für den Einsatz der PDA, beispielsweise neurologische, hämatologische oder orthopädische Vorerkrankungen. Aus diesem Grund gibt es die Möglichkeit, sich bereits in der Schwangerschaft in der Klinik für Anästhesiologie vorzustellen. Termine dafür werden über das Sekretariat der Frauenklinik vermittelt. (Link?)

Bei der Allgemeinanalgesie werden schmerzlindernde Medikamente als Zäpfchen verabreicht oder in die Vene oder in den Muskel gespritzt. Da diese Medikamente Sie und das Kind schläfrig machen können, werden sie vor allem während der frühen Phase der Geburt verwendet. Es handelt sich dabei um seit Jahrzehnten in der Geburtshilfe eingesetzte Medikamente (z.B. kurz wirkende Opioide, krampflösende Substanzen) ohne nachhaltige Nachteile für Mutter und Kind.

Lachgas, ein farbloses Gas aus der Gruppe der Stickoxide, kann zur kurzfristigen Schmerzminderung eingesetzt werden. Das heute angewandte Lachgas besteht aus einer Mischung aus Distickstoffmonoxid und Sauerstoff. Das süßlich riechende Gas ist ohne größere Vorbereitung verfügbar und schnell wirksam. Es wird beispielsweise kurz vor einer Wehe eingeamtet, die Wirkung setzt unmittelbar ein und endet nur wenige Atemzüge nach Absetzen der Therapie.

Ein Kaiserschnitt wird entweder in Regionalanästhesie (Peridural- oder Spinalanästhesie) oder unter Vollnarkose durchgeführt.

Während die Mutter bei der Vollnarkose ohne Bewusstsein ist, bleibt sie bei der regionalen Betäubung wach und kann die Geburt miterleben.

Bei der Spinalanästhesie wird das Betäubungsmittel in den Rückenmarkskanal zwischen die Lendenwirbel gespritzt. Die Einstichstelle wird örtlich betäubt, so dass das Spritzensetzen schmerzlos ist. Der gesamte Unterleib und die Beine werden betäubt und sind für mehrere Stunden schmerzfrei.

Auch bei der PDA wird nur der Unterleib betäubt. Allerdings bleibt ein dünner Schlauch liegen, so dass nach Bedarf weitere Narkosemittel gegeben werden können.

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Adresse:
AMEOS Klinikum St. Clemens Oberhausen
Wilhelmstr. 34
D-46145 Oberhausen
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